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/ ©Alpenzoo/Gheorghe Popa
auf dem bild von 5min.at sieht man einen elch.
Elch-Nachwuchs aus Innsbruck soll zur Wiederansiedlung einer ausgestorbenen Population beitragen.

Wiederansiedlung: Elch-Nachwuchs aus Alpenzoo soll für Erhalt der Art sorgen

Elch-Nachwuchs aus dem Alpenzoo auf wichtiger Mission: Ein Enkel von Ronja und Luke wurde im Mai mit drei weiteren Elchen in einem rumänischen Naturpark ausgewildert, um die Art dort nach 200 Jahren wieder heimisch zu machen.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(373 Wörter)
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Gleich doppelter Erfolg für den Artenschutz: Der Alpenzoo Innsbruck engagiert sich erfolgreich in zwei internationalen Projekten. Dank der Unterstützung aus Innsbruck können Elche in Rumänien wiederangesiedelt und die stark gefährdeten Moorentenvorkommen in Polen stabilisiert werden – ein wichtiger Meilenstein für den Erhalt bedrohter Tierarten.

Elch-Rückkehr nach Rumänien

Ein Enkelkind des ehemaligen Elch-Zuchtpaares Ronja und Luke aus dem Alpenzoo ist Teil eines Wiederansiedlungsprojekts im Naturpark Vânători Neamț. Gemeinsam mit drei weiteren Elchen wurde das Tier im Mai in das Schutzgebiet gebracht, wo die Art nach mehr als 200 Jahren wieder heimisch werden soll.

Nach mehr als 200 Jahren: Elch-Population soll wieder aufgebaut werden

Die Elche verbrachten zunächst 30 Tage in Quarantäne, bevor sie schrittweise an ein neues Lebensumfeld gewöhnt werden. Ziel des Projekts ist es, langfristig eine stabile Population an Elchen aufzubauen und damit nicht nur die Biodiversität zu fördern, sondern auch nachhaltigen Naturtourismus in der Region zu stärken. Die Nachkommen ehemaliger Alpenzoo-Tiere tragen so zur Wiederansiedlung einer ausgestorbenen Population bei.

Alpenzoo-Moorenten stärken bedrohten Bestand in Polen

Die intensive Zusammenarbeit zwischen europäischen Zoos und Naturschutzorganisationen zeigt auch beim Schutz der stark gefährdeten Moorente Wirkung. Im Rahmen eines Artenschutzprojekts unter der Leitung des Zoos Poznań wurden vor kurzem 45 Moorenten an den Militzer Teichen im Barycz-Tal (Polen) in die Freiheit entlassen. Der Alpenzoo unterstützte diese wichtige Maßnahme aktiv mit der Bereitstellung von drei weiblichen Tieren.

auf dem bild von 5min.at sieh man moorenten.
©Alpenzoo/Podgorz
45 Moorenten wurden vor kurzem in die Freiheit entlassen.

In wertvollen Feuchtgebieten sollen sich Brutpaare bilden

Die Hoffnung der Projektpartner ist, dass sich in den wertvollen Feuchtgebieten des
Barycz-Tals neue Brutpaare bilden. Zwar ziehen die Enten im Winter in wärmere Regionen, doch besteht die Chance, dass einige von ihnen im kommenden Frühjahr an die Militzer Teiche zurückkehren und damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer stabileren Wildpopulation leisten.

Lebensräume für bedrohte Tierarten

„Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit im
modernen Artenschutz ist. Der Alpenzoo engagiert sich seit vielen Jahren in europäischen
Erhaltungszuchtprogrammen und trägt damit dazu bei, bedrohte Tierarten nicht nur in
menschlicher Obhut zu erhalten, sondern ihnen langfristig auch wieder eine Zukunft in natürlichen Lebensräumen zu ermöglichen“, so Zoodirektor Dr. André Stadler.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 03.07.2026 um 08:35 Uhr aktualisiert
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