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auf dem bild von 5min.at sieht man einen bär und ein tracking-system.
Der Ablauf sieht vor, dass der Bär aus sicherer Distanz betäubt wird, damit ihm ein Funk- oder GPS-Halsband angelegt werden kann.

Problem-Bär in Tirol: Hilft jetzt Halsband mit GPS-Tracker?

Weil ein Bär in Nauders ein Schaf gerissen haben soll, hat die Tiroler Landesregierung jetzt eine Verordnung für den Bezirk Landeck erlassen. Diese erlaubt es nun, das Raubtier gezielt zu überwachen und und zu "vergrämen".

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(305 Wörter)
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Im Tiroler Bezirk Landeck wurde in diesem Jahr bereits achtmal ein Bär nachgewiesen. Obwohl derzeit keine akute Gefahr für die Bevölkerung vorliegt, reagiert das Land Tirol nun mit einer neuen Verordnung: Der große Beutegreifer soll mit einem Sender ausgestattet und gezielt vertrieben werden.

Bär soll verscheucht werden

Die Verordnung wurde am Freitag, den 3. Juli 2026, veröffentlicht und ist sofort gültig. Für die kommenden acht Wochen sind im Raum Nauders sowie in angrenzenden Jagdgebieten verschiedene Maßnahmen erlaubt, um den Bären auf Abstand zu halten. Wie das Land Tirol in einer Aussendung mitteilte, gehören dazu der Einsatz von Licht- und Tonsignalen, Knallkörpern sowie Gummigeschossen.

Bär soll lernen, dass Nähe zu Menschen unangenehm ist

Ziel dieser Vergrämung ist es, das Tier abzuschrecken: Der Bär soll lernen, dass die Nähe zum Menschen unangenehm und gefährlich ist – ohne dass er dabei verletzt oder getötet wird, betonten die Verantwortlichen. Nach der offiziellen Bekanntmachung dürfen diese Maßnahmen nun rechtssicher bis einschließlich 26. August durchgeführt werden.

Auch Anbringung eines GPS-Senders bis 26. August erlaubt

Neben der Vergrämung ist auch eine Besenderung rechtlich zulässig. Der Ablauf sieht vor, dass der Bär aus sicherer Distanz betäubt wird, damit ihm ein Funk- oder GPS-Halsband angelegt werden kann. Über dieses Gerät lassen sich die Bewegungen des Tieres via Positionsdaten genau mitverfolgen.

Bär wurde bereits acht mal gesichtet

Wo sich der Bär im Bezirk Landeck aktuell genau aufhält, war zunächst unklar. Auch die Ergebnisse der Haarproben von dem Schaf, das Ende Juni auf einer Alm in Nauders gerissen wurde, stehen noch aus. Insgesamt wurde im Bezirk Landeck seit März jedoch bereits achtmal die Präsenz eines Bären nachgewiesen.

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