Mann (69) stürzt bei Wandertour 100 Meter in Felsrinne – tot
Tödliche Tragödie in den Bergen: Wie die Polizei meldet, verunglückte ein 69-jähriger Liechtensteiner am Samstag in Bichlbach (Tirol) tödlich.
Zu einer tödlichen Tragödie im alpinen Gelände kam es am Samstag, dem 25. Juli 2026, im Gemeindegebiet von Bichlbach. Wie die Polizei mitteilt, stieg eine elfköpfige Gruppe – bestehend aus deutschen und liechtensteinischen Staatsbürgern – am Morgen zum Gipfel der „Hochschrutte“ auf. Die Teilnehmer hatten sich zuvor digital über eine Kennenlern-App organisiert und waren privat angereist. Nach einer gemeinsamen Pause auf dem Gipfel machte sich die Gruppe gegen Mittag an den Abstieg in Richtung Pfuitjöchel.
100 Meter in die Felsrinne gestürzt
Gegen 13.30 Uhr passierte schließlich das Unglück: Ein 69-jähriger Mann aus Liechtenstein kippte „plötzlich nach vorne um und stürzte in weiterer Folge ca. 80 bis 100 Meter in eine Felsrinne hinab“. Die Begleiter wählten den Notruf und versuchten Erste Hilfe zu leisten. Der Notarzt des alarmierten Rettungshubschraubers „RK 2“ konnte vor Ort jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Bergung per Polizeihubschrauber
Die Leiche des 69-Jährigen musste durch den Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ und die Alpinpolizei geborgen und ins Tal geflogen werden. Ein unmittelbarer Zeuge erlitt einen psychischen Schock und musste vom Notarzthubschrauber in das Bezirkskrankenhaus Reutte geflogen werden. Die restlichen Gruppenmitglieder stiegen mit Unterstützung der Bergrettung Bichlbach selbstständig ab. Neben den Hubschrauberbesatzungen standen die Bergrettung, die Alpinpolizei sowie die Polizei Lermoos im Einsatz.