Murenabgänge, Menschen evakuiert: Unwetter trifft Sölden hart
Nach einem starken Unwetter, das durch Sölden im Tiroler Ötztal (Bezirk Imst) gezogen ist, wurde Mittwochabend, am 29. Juli 2026, für rund eineinhalb Stunden der Zivilschutzalarm ausgelöst. Grund waren unter anderem Murenabgänge.
Kurz vor 21 Uhr hat es im Tiroler Ötztal in Teilen der Gemeinde Sölden (Bezirk Imst) Mittwochabend richtig zu schütten begonnen. Das Unwetter, das durch die Gemeinde in Richtung Süden zog, hat dabei auch mehrere Murenabgänge ausgelöst. Videos in sozialen Netzwerken zeigen die heftigen Situationen bei einem Abgang im Ortsteil Vent. Daher wurde kurz nach 22.15 Uhr sowohl Zivilschutzalarm als auch AT Alert ausgelöst. An alle Handys, die sich zu der Zeit im betroffenen Netz befunden haben, wurde eine Warnnachricht geschickt. Kurz vor Mitternacht konnten sowohl Zivilschutzalarm als auch AT Alert wieder aufgehoben werden.
Großeinsatz in Sölden, 200 bis 300 Menschen evakuiert
Aufgrund der schweren Unwetter in Sölden mussten vorübergehend 200 bis 300 Menschen evakuiert werden, in der Freizeitarena wurde eine Notunterkunft eingerichtet. Vor Ort hatte gleichzeitig ein Großeinsatz stattgefunden. Es gibt auch erste Berichte von Schäden, so dürften durch die Unwetter und Murenabgänge wohl auch Fahrzeuge beschädigt worden sein. Von Verletzten ist bisher nicht die Rede.