Skip to content
/ ©BFV Lienz / FF Matrei
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Feuerwehreinsatz.
Der Waldbrand in Matrei konnte am Donnerstagabend gelöscht werden.

„Brand aus“ in Osttirol: 170 Florianis kämpften gegen die Flammen

Der Großeinsatz gegen den Waldbrand in Osttirol ist erfolgreich beendet. Noch am Donnerstagabend konnte die Feuerwehr „Brand aus“ geben. Doch die Löscharbeiten waren nicht einfach.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(314 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Aufatmen in Osttirol: Der große Waldbrand im Bereich Zedlach bei Matrei konnte am Donnerstagabend erfolgreich gelöscht werden. Um 19.40 Uhr gab die Feuerwehr offiziell „Brand aus“. Anschließend kontrollierte die Polizei die Brandstelle mit einer Wärmebilddrohne – dabei wurden keine Glutnester mehr festgestellt.

Feuer breitete sich im steilen Gelände aus

Der Brand war am Donnerstag gegen 13.15 Uhr aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen. Das Feuer breitete sich in einem steilen, nur zu Fuß erreichbaren Waldgebiet aus und drohte sich durch den leichten Wind weiter auszubreiten. Die enorme Hitze sowie die schwierige Wasserversorgung machten den Einsatz besonders herausfordernd. Nach Angaben des Bezirksfeuerwehrverbandes Lienz war schließlich eine Fläche von rund 500 Quadratmetern betroffen.

Das Bild auf 5min.at zeigt einen Feuerwehrmann bei einem Waldbrand.
©BFV Lienz / FF Matrei
170 Feuerwehrleute und vier Hubschrauber standen im Einsatz.

Mehr als 170 Einsatzkräfte vor Ort

Um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, wurde ein Großaufgebot alarmiert. Neben der Feuerwehr Matrei standen auch die Feuerwehren Huben, Prägraten, Virgen, Hopfgarten, Lienz, Nikolsdorf und Oberlienz im Einsatz. Insgesamt waren über 170 Feuerwehrleute mit 22 Fahrzeugen sowie mehrere Sonderdienste des Bezirksfeuerwehrverbandes Lienz vor Ort. Zusätzlich unterstützten vier Löschhubschrauber die Brandbekämpfung aus der Luft.

Bauern halfen mit Tausenden Litern Löschwasser

Große Unterstützung kam auch von ortsansässigen Landwirten. Mit acht Güllefässern und einer Wasserkapazität von insgesamt mehr als 40.000 Litern transportierten sie Löschwasser zu den Tanklöschfahrzeugen. Weil das Wasser im Einsatzgebiet knapp war, errichteten die Einsatzkräfte außerdem eine Relaisleitung mit mehreren Pumpen und zahlreichen Schläuchen.

Drohnenflug brachte endgültige Entwarnung

Nachdem sich die Lage gegen Abend zunehmend entspannt hatte, wurde die Brandstelle noch einmal mit einer Polizeidrohne und Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine erhöhten Temperaturen oder Glutnester mehr festgestellt werden. Sicherheitshalber ist für den Freitagmorgen dennoch ein weiterer Kontrollflug geplant, um ein erneutes Aufflammen des Feuers auszuschließen. Die Ursache des Waldbrandes ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 31.07.2026 um 08:23 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes