Insektenstich als Ursache? Osttiroler Gemeindearbeiter (57) tot aufgefunden
In Osttirol ist ein 57-jähriger Gemeindemitarbeiter vermutlich nach einem Wespenstich gestorben. Der Allergiker wurde leblos neben einer Forststraße entdeckt – ganz in der Nähe eines Wespennests.
In den diesjährigen Sommermonaten sind auffallend viele Wespen im Garten, unterwegs in der Stadt sowie bei Spaziergängen anzutreffen, weshalb für Allergiker höchste Vorsicht geboten ist. Wie die „Kleine Zeitung“ nun berichtet, kam es in Osttirol zu einem besonders tragischen Fall: Im Defereggental sei ein Mann vermutlich infolge eines Wespenstichs gestorben, wie die Landespolizeidirektion Tirol bestätigt.
Mann wurde leblos gefunden
Das Unglück ereignete sich bereits Mitte Juli. Ein Polizeisprecher schildert, dass der 57-jährige Gemeindemitarbeiter auf einer Forststraße in Hopfgarten mit Mäharbeiten beschäftigt war. Nachdem man nach 16 Uhr nach dem Osttiroler zu suchen begonnen hatte, entdeckte man ihn im Bereich einer Bank nahe der Forststraße. Von der Medienstelle der Polizei heißt es dazu: „Er konnte nur noch tot geborgen werden.“
Wespennest in der Nähe
Nur fünf Meter von ihm entfernt befand sich am Wegesrand ein Wespennest. Der Polizeisprecher erklärt hierzu: „Es könnte sein, dass der Arbeiter versehentlich hineingemäht hat und gestochen wurde.“ Der 57-Jährige war Allergiker und trug einen sogenannten Epi-Pen bei sich – ein handliches Notfall-Set, das Betroffene nach einem Wespenstich verwenden. Die Polizei berichtet abschließend: „Es ist nicht bekannt, ob er den Epi-Pen noch rechtzeitig einsetzen konnte, aber er hatte einen bei sich.“