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Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die Ötztaler Ache.
Auch die Kläranlage war von den Unwettern Ende Juli in und um Sölden betroffen, die Ötztaler Ache "leidet" darunter.

Nach Unwettern Ende Juli: Ötztaler Ache mit E. Coli-Bakterien belastet

Ende Juli dieses Jahres haben schwerere Unwetter das Ötztal und hier vor allem Sölden (Tirol) getroffen. Die Nachwirkungen sind immer noch spürbar, die Ötztaler Ache ist mit E. Coli-Bakterien belastet.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(200 Wörter)
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Ende Juli sind starke Gewitter über Sölden (Bezirk Imst, Tirol) gezogen und haben unter anderem für einen Murenabgang gesorgt. Kurzzeitig wurde sogar der Zivilschutzalarm ausgelöst. Mehr dazu hier: Zivilschutzalarm: Unwetter wüten in Tirol, lassen Handys in Sölden „klingeln“. Eine der Folgen durch die Vermurung war, dass die Kläranlage seither außer Betrieb ist. Das Abwasser wird dementsprechend in die Ötztaler Ache geleitet – mit deutlichen Auswirkungen für diese, wie sich nun zeigt.

Erhöhte E.-Coli-Konzentration Grund für Ausweitung von Verbot

Während schon in den letzten Tagen Baden schon vermieden werden sollte, Rafting und Kanufahren in Teilen der Ötztaler Ache sogar verboten war, hat man dieses Verbot nun auf die gesamte Ache ausgeweitet. Der Grund liegt in den neuesten Untersuchungsergebnissen der Wasserqualität. Diese zeigen nämlich eine erhöhte Konzentration an E. Coli-Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen können. Immerhin: Für die Fischpopulation besteht laut Angaben des Landes keine unmittelbare Gefahr. Auch der Konsum der Fische sei unbedenklich, wenn man die Küchenhygiene einhalten würde. Fischen selbst sollte man übrigens nicht, da hierbei das Risiko besteht, die Bakterien abzubekommen.

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