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Bild auf 5min.at zeigt René Benko.
Neuer Prozess für René Benko: Wegen einer OGH-Entscheidung zur Causa Mietvorauszahlung verhandelt das Gericht in Innsbruck den Fall neu.

Mietvorauszahlung: Rene Benko steht wieder vor Gericht

René Benko muss am Dienstag erneut vor dem Gericht in Innsbruck erscheinen. Grund dafür ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH), wodurch der Fall rund um eine Mietvorauszahlung neu aufgerollt wird.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
1 Minute Lesezeit(211 Wörter)
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Signa-Gründer René Benko steht am heutigen Dienstag, dem 22. September 2026, wieder vor dem Innsbrucker Schöffengericht. Ihm wird erneut betrügerische Krida vorgeworfen, nachdem der Oberste Gerichtshof (OGH) Anfang Juli einen Teilfreispruch aufgehoben und das Verfahren an das Landesgericht zurückverwiesen hat.

Mietvorauszahlung von rund 360.000 Euro

Im Zentrum des Verfahrens steht eine Mietvorauszahlung von etwa 360.000 Euro für eine Villa am Innsbrucker Hungerburg. Es handelt sich um den zweiten Teil jener Causa, die dem 49-Jährigen im Oktober 2025 bereits eine zweijährige unbedingte Haftstrafe einbrachte.

Neuverhandlung

Der OGH bestätigte Anfang Juli den Schuldspruch der ersten Instanz, womit Benko erstmals rechtskräftig verurteilt ist. Grund dafür ist eine 300.000-Euro-Schenkung an seine Mutter, mit der er Vermögen vor seinen Gläubigern beiseite geschafft haben soll. Da der Teilfreispruch gekippt wurde, muss das Landesgericht die Mietvorauszahlung nun erneut verhandeln und das Strafausmaß anschließend neu bemessen.

Prozess läuft seit 9 Uhr

Ein Urteil wird noch am selben Tag erwartet: Der Verhandlungstag ist von 9 bis 20 Uhr anberaumt, insgesamt sind sieben Zeugen geladen. Ob sich der weiterhin in Untersuchungshaft sitzende Benko in seiner Heimatstadt zu den Vorwürfen äußern wird, blieb zunächst offen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm ein bis zehn Jahre Haft.

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