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Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist Rekord-Pleitier René Benko.
René Benko wurde am Landesgericht Innsbruck zu 30 Monaten unbedingter Haft verurteilt.

René Benko muss 30 Monate in Haft: Urteil ist rechtskräftig

In Innsbruck ist im Verfahren gegen René Benko eine weitere Entscheidung gefallen. Laut Medienberichten sind die 30 Monate unbedingte Haft nun rechtskräftig - von beiden Seiten kam kein Rechtsmittel.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(289 Wörter)
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Das am Dienstag am Landesgericht Innsbruck verkündete Urteil gegen René Benko ist rechtskräftig. Der Signa-Gründer war wegen betrügerischer Krida zu insgesamt 30 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Weder die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft noch Benkos Verteidigung gingen gegen die Entscheidung vor. Das teilte das Landesgericht Innsbruck laut den Berichten am Donnerstag mit.

Zwei Teilcausen

Bei dem Verfahren spielte unter anderem eine Zahlung von 300.000 Euro an Benkos Mutter eine Rolle. In diesem Punkt gab es bereits einen rechtskräftigen Schuldspruch des Obersten Gerichtshofes. Am Dienstag beschäftigte sich der Schöffensenat zusätzlich mit einer Mietvorauszahlung von rund 360.000 Euro. Das Geld betraf eine Villa auf der Innsbrucker Hungerburg. Auch in diesem Teil des Verfahrens wurde Benko schuldig gesprochen.

Strafe neu festgelegt

Der Fall rund um die Mietvorauszahlung war zuvor bereits beim Obersten Gerichtshof gelandet. Dieser hatte im Juli einen Freispruch des Landesgerichts Innsbruck aus dem Oktober des Vorjahres aufgehoben und die Sache zur neuerlichen Entscheidung zurückgeschickt. Dadurch musste auch die gesamte Strafe für Benko neu bestimmt werden. Zuvor waren zwei Jahre unbedingte Haft ausgesprochen worden. Mit dem neuen Urteil erhöhte sich die Haftstrafe damit um sechs Monate auf insgesamt 30 Monate.

Benko sagte aus

Bei der Verhandlung am Landesgericht Innsbruck bekannte sich Benko beim Vorwurf rund um die Mietvorauszahlung nicht schuldig. Gleichzeitig sagte der 49-Jährige erstmals in einem Strafverfahren im Zusammenhang mit der Signa-Pleite aus. Dabei sprach er auch über die Lage der Unternehmensgruppe im Jahr 2023. Nach seinen Angaben sei er im Herbst sowie noch im November und Dezember davon ausgegangen, dass eine Sanierung der Signa-Gruppe gelingen könne. Mit dem Verzicht beider Seiten auf Rechtsmittel ist das Innsbrucker Urteil laut Medienberichten nun endgültig.

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