Deutlicher Ruck und Grollen: Erdbeben erschüttert Raum Innsbruck
Ein Erdbeben der Stärke 3,8 hat am Samstagmorgen den Raum Innsbruck (Tirol) erschüttert. Laut GeoSphere Austria war der Stoß deutlich zu spüren. Es war nicht das einzige Beben in den letzten Wochen.
Das Epizentrum des Bebens am heutigen Samstag, dem 26. September 2026, lag bei Aldrans, etwa sechs Kilometer südöstlich der Tiroler Landeshauptstadt, wo um Punkt 09.56 Uhr die Erde mit einer Stärke von 3,8 erbebte. Laut dem Erdbebendienst der GeoSphere Austria nahmen viele Bewohner einen deutlichen, ruckartigen Stoß wahr, der oft von einem hörbaren Grollen begleitet wurde.
Schwächerer Stoß ging Hauptbeben voraus
Beben dieser Intensität können gelegentlich leichte Schäden verursachen. Dem Hauptbeben ging bereits um 6.36 Uhr ein schwächerer Stoß der Stärke 1,6 voraus, der vereinzelt verspürt wurde und als mögliches Vorbeben gilt. Die Region bleibt damit unruhig: Schon Mitte September bebte in Innsbruck leicht die Erde, und Anfang August war bei Hall in Tirol ein Erdstoß der Stärke 3,5 deutlich zu spüren.
Weitere Nachbeben nicht ausgeschlossen
Das Ereignis fügt sich in eine Serie erhöhter seismischer Aktivität ein, die in der Region Hall–Innsbruck bereits in den vergangenen Wochen beobachtet wurde. Der Erdbebendienst weist darauf hin, dass weitere spürbare Nachbeben in den kommenden Stunden und Tagen nicht ausgeschlossen werden können.