Skip to content
/ ©Fotomontage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt Hände mit Sonnencreme und den Wörthersee.
Gerade für die empfindliche Kinderhaut ist ein verlässlicher Sonnenschutz im Sommer lebenswichtig.

Diese Sonnencremen solltest du lieber nicht für dein Kind verwenden

Pünktlich zum Sommerstart hat der VKI 22 Sonnencremen für Kinder getestet. Das Ergebnis: 13 Produkte schützen verlässlich, doch fünf bekannte Marken fallen im Labor durch und erreichen den angegebenen UV-Schutz nicht.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(223 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Rechtzeitig zu den heißen Temperaturen hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 22 Sonnencremen für Kinder (LSF 50 und 50+) unter die Lupe genommen. Für den Test kooperierte der VKI mit der Stiftung Warentest. Das ernüchternde Resultat im Labor: Bei fünf Sonnenschutzmitteln lag der tatsächliche Lichtschutzfaktor unter dem vom Hersteller angegebenen Wert. Betroffen sind sowohl Billigprodukte als auch teure Marken.

Folgende fünf Produkte sind beim UV-Schutz durchgefallen:

  • Bi Kids (Sonnenmilch Ultra Sensitive Seebastian)
  • Eco Cosmetics (Baby & Kids Sonnencreme)
  • Lavozon (Kids Med Sonnenmilch)
  • Mabyen (Baby & Kids Sonnencreme)
  • Today Sun (Kids Sonnenspray Sensitiv)

Es gibt aber auch gute Nachrichten:

13 Produkte erhielten die Note „gut“ und bieten verlässlichen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Dabei zeigte sich, dass Qualität nicht teuer sein muss – die Preisspanne der Cremen reicht von 2,80 Euro bis zu 37,27 Euro pro 100 Milliliter. Ein großes Problem bleibt die Umwelt: Fast alle Produkte enthalten Stoffe, die als kritisch für die Natur gelten. Nur drei Naturkosmetikprodukte kamen ohne diese Substanzen aus – zwei davon versagten jedoch beim UV-Schutz. Das einzige fehlerfreie Öko-Produkt kämpft wiederum mit dem sogenannten „Weißel-Effekt“ und lässt sich nur schwer verstreichen. Die perfekte Sonnencreme gibt es also noch nicht, dennoch warnt der VKI eindringlich davor, beim Schutz zu sparen. VKI-Expertin Birgit Schiller betont: „Gerade auf der noch dünnen Kinderhaut kann die Sonne Schäden verursachen, die sich über die gesamte Lebenszeit summieren. Daher sollten Kinder stets ausreichend eingeschmiert sein, wobei gilt: Mehr ist mehr.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.06.2026 um 09:08 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes