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/ ©Montage: Canva Pro
Bild auf 5min.at zeigt einen Kiosk und Speiseeis.
Vor allem bei bekannten Marken-Klassikern wie Magnum schlägt der „Österreich-Aufschlag“ extrem zu.

Preis-Schock im Supermarkt: Bei diesen Preisen vergeht Österreichern der Appetit

Da schmilzt das Portemonnaie schneller als das Eis in der Sonne. Eine aktuelle Untersuchung von foodwatch zeigt die Wahrheit: Beim Eis-Kauf im Supermarkt zahlen wir im Vergleich zu unseren deutschen Nachbarn einiges mehr.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(207 Wörter)
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Sommer, Sonne, Speiseeis – und an der österreichischen Supermarktkassa der nächste Preis-Schock: Ein neuer Eis-Check von foodwatch Österreich zeigt, dass alle 20 analysierten Speiseeis-Produkte in Österreich deutlich teurer sind als in Deutschland. Im Schnitt zahlen Konsumenten hierzulande rund 50 Prozent mehr. Bei einzelnen Produkten liegt der „Österreich-Aufschlag“ sogar bei bis zu 78 Prozent. Besonders merkt man den Unterschied bei Magnum Mini: In Wien kostet die Packung mit sechs Stück 7,99 Euro, in München hingegen nur 4,49 Euro. Auch bei Calippo (70 Prozent) und Viennetta (67 Prozent) zeigen sich hohe Preisunterschiede.

Import zu hohen Preisen

Laut Miriam Maurer von foodwatch Österreich werden Konsumenten hierzulande systematisch zur Kasse gebeten. Die Ursache liege jedoch nicht bei den einzelnen Supermärkten, sondern im System des europäischen Lebensmittelmarktes: durch sogenannte territoriale Lieferbeschränkungen. Hersteller wie Unilever (Eskimo/Langnese) oder Nestlé können damit verhindern, dass österreichische Händler Produkte günstiger im Ausland einkaufen. Der heimische Handel muss folglich zu höheren Preisen importieren und gibt diese an die Kunden weiter, heißt es. Da die Europäische Union derzeit ein Verbot dieser Beschränkungen diskutiert, fordert foodwatch ein rasches Gesetz ohne Verwässerung durch die Konzernlobby und ruft mit einer Petition zum öffentlichen Druck auf.

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