Feuertornados haben Europa erreicht: Was macht die Wirbel so gefährlich?
Der heurige Extrem-Sommer schürt Waldbrände in ganz Europa – und bereitet den Boden für ein seltenes, hochgefährliches Phänomen: Feuertornados. In Frankreich und Griechenland wüteten bereits mehrere dieser Feuerwirbel.
In einer neuen Studie simulierten US-Forscher Feuerwirbel im Labor. Demnach entstehe die Rotation, wenn Luft aus verschiedenen Richtungen in ein Feuer gesogen wird und Hindernisse – Vegetation, Hügel, nahe Brände – den Luftstrom einengen. Dadurch beginnt das Feuer zu rotieren, brennt intensiver und kann blitzschnell die Richtung wechseln.
Warum sie so gefährlich sind
Feuertornados schleudern brennende Trümmer im Funkenflug weit umher. Dadurch können neue Brandherde entstehen, die Feuerfront „überspringt“ Feuerwehrteams und schließt sie im schlimmsten Fall ein. Die extreme Hitzeentwicklung lässt Vegetation schneller verbrennen und macht Löschangriffe nahezu unmöglich.
Klimawandel verstärkt Risiko
Extreme Hitze und Trockenheit – verstärkt durch den menschengemachten Klimawandel – erhöhen die Wahrscheinlichkeit solcher Feuerwirbel, so die Forscher. Je heißer und trockener die Sommer, desto häufiger treten diese gefährlichen Rotationsphänomene auf. Quelle: wpi.edu.