Skip to content
/ ©CC by 2.0
Foto auf 5min.at zeigt ein Feuer.
Der Klimawandel kann extrem gefährliche Feuerteufel ins Leben rufen.

Feuertornados haben Europa erreicht: Was macht die Wirbel so gefährlich?

Der heurige Extrem-Sommer schürt Waldbrände in ganz Europa – und bereitet den Boden für ein seltenes, hochgefährliches Phänomen: Feuertornados. In Frankreich und Griechenland wüteten bereits mehrere dieser Feuerwirbel.

von Bernd Watzka
1 Minute Lesezeit(155 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

In einer neuen Studie simulierten US-Forscher Feuerwirbel im Labor. Demnach entstehe die Rotation, wenn Luft aus verschiedenen Richtungen in ein Feuer gesogen wird und Hindernisse – Vegetation, Hügel, nahe Brände – den Luftstrom einengen. Dadurch beginnt das Feuer zu rotieren, brennt intensiver und kann blitzschnell die Richtung wechseln. 

Warum sie so gefährlich sind

Feuertornados schleudern brennende Trümmer im Funkenflug weit umher. Dadurch können neue Brandherde entstehen, die Feuerfront „überspringt“ Feuerwehrteams und schließt sie im schlimmsten Fall ein. Die extreme Hitzeentwicklung lässt Vegetation schneller verbrennen und macht Löschangriffe nahezu unmöglich. 

Klimawandel verstärkt Risiko

Extreme Hitze und Trockenheit – verstärkt durch den menschengemachten Klimawandel – erhöhen die Wahrscheinlichkeit solcher Feuerwirbel, so die Forscher. Je heißer und trockener die Sommer, desto häufiger treten diese gefährlichen Rotationsphänomene auf. Quelle: wpi.edu.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes