Prozess: Hat Fahrerin Unfall im Drogenrausch verursacht?
Nach einem Verkehrsunfall in Villach steht der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung im Raum. Eine 21-jährige Frau soll ihren Wagen in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand gelenkt haben. Nun steht sie vor Gericht.
Wie berichtet, lenkte die 21-jährige Kroatin aus Villach ihren Wagen im Juli 2025 auf der Villacher Straße (B86) in Richtung Tiroler Straße. „Dabei geriet sie auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit Straßenleiteinrichtungen und kam im Straßengraben zum Stillstand“, schilderten die Beamten der Verkehrsinspektion Villach damals. Sie und ihre 28-jährige Beifahrerin wurden dabei verletzt. Letztere sogar schwer, wie aus dem aktuellen Verhandlungsspiegel des Landesgerichtes Klagenfurt zu entnehmen ist.
War Fahrerin im Drogenrausch?
Weil der Verdacht naheliegt, dass die Frau das Fahrzeug in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand gelenkt haben könnte, wurde sie nach dem Unfall zu einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung durch den Polizeiarzt aufgefordert. Diese verweigerte sie aber. Am kommenden Freitag, dem 17. Oktober 2025, muss sie sich nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr vor Richterin Michaela Sanin verantworten. Für die 21-Jährige gilt natürlich die Unschuldsvermutung.