Gelber Sack: Villach stellt 2026 auf längere Abfuhrintervalle um
Aufgrund des neuen Pfandsystems landet deutlich weniger Kunststoff im Gelben Sack beziehungsweise in der Gelben Tonne und daher müssen diese seltener abgeholt werden.
Seit einem Jahr werden in Österreich Leicht- und Metallverpackungen gemeinsam in der Gelben Tonne beziehungsweise im Gelben Sack gesammelt. Zudem wurde das Einwegpfand für Kunststoff-Getränkeflaschen und Getränkedosen eingeführt. „Dadurch bleibt mehr Platz in Sammelsäcken und -behältern“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Sarah Katholnig. „Das führt nun auch dazu, dass die Sacksammlung ab 1. Jänner 2026 im sechs wöchentlichen Abfuhrintervall durchgeführt wird.“
Sammelintervalle
Bei Mehrparteienhäusern mit 240-Liter-Behältern werden diese künftig alle drei Wochen entleert. In der Gelben Tonne beziehungsweise im Gelben Sack dürfen nur Verpackungen aus Kunststoff und Metall gemeinsam gesammelt werden. Das sind zum Beispiel Kunststoffflaschen wie Wasch- und Putzmittelflaschen, Joghurtbecher, Aluschalen oder auch Konservendosen.
Wieder Repair Café im ASZ
Villach sammelt aber nicht nur Altstoffe, sondern setzt auf Reparatur und sinnvolle Nachnutzung. In Kooperation mit der Reparatur Initiative bringt die Stadt ebenfalls wieder topaktuelle Reparaturkultur direkt ins Altstoffsammelzentrum in der Drauwinkelstraße. Am Samstag, 13. Dezember, findet das nächste Repair Café dort im gelben Container der Abfallwirtschaft statt. Von 9 bis 12 Uhr kann man – anstatt nicht mehr funktionierende Gegenstände wegzuwerfen – vorbeikommen und kostenlos reparieren lassen. Vizebürgermeisterin Katholnig: „Hier werden auch Erfahrungen ausgetauscht, Wissen weitergegeben und Ressourcen gespart. Gemeinsam stärken wir Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und das Miteinander in Villach.“