Beziehungsstreit endete blutig – nun steht der Mann vor Gericht
Ein Beziehungsstreit wird nun vor dem Landesgericht Klagenfurt verhandelt. Das Paar hatte sich 2024 gegenseitig Schnittverletzungen zugefügt. Die Frau wurde dabei so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus operiert werden musste.
Im Oktober 2024 eskalierte ein Streit zwischen einer damals 24-jährigen Villacherin und ihrem 28-jährigen Lebensgefährten – 5 Minuten berichtete. „Im Zuge dessen griff die Frau zu einem Messer“, hieß es damals vonseiten der einschreitenden Polizeibeamten. Sie verursachte bei ihrem Partner zwei Schnittwunden. Danach entriss er ihr das Messer und verletzte sie damit ebenfalls. Dafür muss er sich nun vor einem Schöffensenat am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Diesem steht Richter Matthias Polak vor.
Villacherin musste operiert werden
Während der Angeklagte damals eine Versorgung durch die Rettung ablehnte, musste die Frau ins LKH Villach eingeliefert werden. Ihre Schnittwunden wurden dort operativ versorgt. Offenbar wurden sogar mehrere Sehnen durchtrennt. Des Weiteren soll der Mann sie getreten und geschlagen haben. Wie aus dem aktuellen Verhandlungsspiegel hervorgeht, ist er inzwischen wegen des Vergehens der absichtlichen, schweren Körperverletzung angeklagt. Für ihn gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Die Verhandlung findet am kommenden Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, statt.