Geisterfahrer verursachte Frontalcrash auf der A2: Sechs Verletzte
Ein Geisterfahrer verursachte am Heiligen Abend auf der A2 bei Wernberg einen schweren Verkehrsunfall. Sechs Personen wurden verletzt, die Südautobahn war zeitweise vollständig gesperrt.
Am Nachmittag des 24. Dezember 2025 ereignete sich ein Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen auf der A2 Südautobahn im Bereich Zauchen (Gemeinde Wernberg) in Fahrtrichtung Wien.
Frontalcrash auf A2
Ein 41-jähriger Mann aus Bosnien und Herzegowina lenkte seinen PKW auf der schneebedeckten Fahrbahn der A2 und wendete diesen, um als Geisterfahrer auf dem zweiten Fahrstreifen in Richtung Anschlussstelle A10–A11 zurückzufahren. Zeitgleich lenkte eine 65-jährige Frau aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ihren PKW ordnungsgemäß in Fahrtrichtung Klagenfurt und konnte eine frontale Kollision nicht mehr verhindern.
Sechs Personen verletzt
Alle vier Insassen des Geisterfahrerfahrzeuges sowie die beiden Insassen des entgegenkommenden PKWs erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden vom Rettungsdienst in das Landeskrankenhaus Villach eingeliefert. Die beschädigten Fahrzeuge wurden von Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert.
Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Die A2 Südautobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis etwa 17.30 Uhr vollständig gesperrt und bis 18.20 Uhr nur einspurig befahrbar. Im Einsatz standen mehrere Streifen der Autobahnpolizei Villach, die Freiwilligen Feuerwehren Gödersdorf, Drobollach und Wernberg, Rettungsfahrzeuge der Rettung Kärnten mit sieben Fahrzeugen und insgesamt 23 Sanitätern sowie ein Notarzt.