Feuer in Entsorgungsbetrieb: Brandmelder verhinderte Schlimmeres
70 Florians bekämpften am Freitagmorgen – wie berichtet – einen Brand in einem Entsorgungs- und Papierrecyclingunternehmen im Villacher Stadtteil St. Magdalen. Inzwischen gab die Feuerwehr zusätzliche Details zum Einsatz bekannt.
Wie berichtet, kam es am Freitagmorgen zu einem großangelegten Feuerwehreinsatz bei einem Entsorgungs- und Papierrecyclingunternehmen im Stadtteil St. Magdalen. Eine Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. Daher rückten umgehend Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache Villach aus. „Bereits während der Anfahrt zu dem nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Feuerwehrzentrum entfernten Betrieb war eine massive Rauchentwicklung sichtbar“, schildert Alexander Scharf, Pressesprecher der Hauptfeuerwache Villach.
Kartonagen brannten
Ein Mitarbeiter des Betriebes teilte den Feuerwehren mit, dass es im Inneren einer Lagerhalle zu einem Brand einer bislang unbekannten Menge an Kartonagen gekommen ist. Aufgrund dessen wurden weitere Kräfte nachgefordert, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Zauchen, St. Magdalen sowie Perau. Nach einer ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach, wurde in der Folge ein umfangreicher Innenangriff mit mehreren Atemschutztrupps eingeleitet. Parallel dazu wurde der betroffene Hallenbereich über die Drehleiter von außen kontrolliert. Glücklicherweise konnte kein Brand im Dachbereich festgestellt werden.
Giftiger Brandrauch
Im Inneren der Halle mussten die Atemschutztrupps das brennende Papier händisch zerteilen, um gezielte Löschmaßnahmen durchführen zu können. Zusätzlich wurde ein mobiler Großlüfter eingesetzt, um den giftigen Brandrauch aus der Halle zu entfernen. „Dank der frühzeitigen Alarmierung durch die automatische Brandmeldeanlage konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Sortiermaschine sowie auf weitere Gebäudeteile und Lagerbereiche erfolgreich verhindert werden“, so Regenfelder.
Keine Verletzten
Mithilfe eines betriebseigenen Baggers wurde der noch glosende Müll aus der Halle entfernt und in einen bereitgestellten Container verbracht. Dieser wurde abschließend mit Löschwasser geflutet, um auch letzte Glutnester vollständig abzulöschen. Nach etwa einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt.