Über drei Millionen Euro fließen in Lärmschutzwände in Ferndorf
Entlang der Bahnstrecke in Ferndorf (Bezirk Villach-Land) entstehen auf rund 1,7 Kilometern neue Lärmschutzwände. Sie sollen Anrainer vor Bahnlärm schützen. Das Projekt kostet über drei Millionen Euro.
Ruhiger wird es bald entlang der Bahntrasse in Ferndorf im Bezirk Villach-Land: Auf rund 1,7 Kilometern Länge entstehen Lärmschutzwände, welche den umliegenden Anrainern in Lang, Ferndorf, Politzen und Beinten zugutekommen sollen. Das Projekt, welches von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), dem Land Kärnten und der Gemeinde Ferndorf gemeinsam finanziert wird, umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als drei Millionen Euro. Am Dienstag wurde im Rahmen der Regierungssitzung der Landesanteil in Höhe von 1,2 Millionen Euro beschlossen.
460.000 Euro aus Lärmschutzfonds
Finanziert wird das Projekt zum Teil auch über den Kärntner Lärmschutzfonds, welcher 2021 auf Initiative von Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) gegründet wurde. Daraus fließen nun 460.000 Euro nach Ferndorf. Dadurch muss die Gemeinde selbst nur rund 300.000 Euro beisteuern. Auch bekräftigt Schuschnig erneut seine Forderung nach einer langfristigen Lösung für den Güterverkehr. „Insbesondere im Zentralraum ist die Lärmbelastung aber sehr hoch“, weiß der Landesrat. Eine eigene Güterbahntrasse sei daher weiterhin dringend nötig.