Feuerwehr kämpft weiter: Immer noch Glutnester auf Taborhöhe
Nach wie vor laufen die Löscharbeiten auf der Taborhöhe im Bezirk Villach-Land auf Hochtouren. Rund 120 Einsatzkräfte der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren sind vor Ort. Ebenso der Polizeihubschrauber und die Bergrettung.
„Von einem ‚Brand aus‘ kann noch lange nicht gesprochen werden“, wie Pressesprecher Thomas Warmuth vom Bezirksfeuerwehrkommando Villach-Land betont. Seit den frühen Morgenstunden stehen 120 Einsatzkräfte der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren wieder auf der Taborhöhe im Löscheinsatz. Wie berichtet, ist dort am Dienstagnachmittag ein Waldbrand ausgebrochen. Mehr dazu unter: 300 Einsatzkräfte im Löscheinsatz: Neue Details zum Waldbrand.
Schweißtreibender Einsatz
„Die Bodenkräfte werden vom Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres bei den Löscharbeiten unterstützt“, erklärt Warmuth weiters. Aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes wurde außerdem die Bergrettung hinzugezogen. Mit mehreren Tanklöschfahrzeugen wird aktuell Wasser auf den Bergkamm gebracht. „Die Hauptarbeit besteht jetzt jedoch darin, dass mit Schanzwerkzeugen und sogenannten Rückenspritzen der Waldboden in den Brandabschnitten händisch umgegraben werden muss, um im Boden befindliche Glutnester ablöschen zu können“, so der Feuerwehrsprecher. „Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“
#Update 14.45 Uhr – Glutnester halten sich hartnäckig
Aktuell stehen noch 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Flugverkehr wurde inzwischen eingestellt. „Auch um die anwesenden Bodenkräfte durch den Abwurf des Löschwassers nicht zu gefährden“, führt Warmuth aus. Außerdem wurde eine Sprinkleranlage in Stellung gebracht. Diese soll ein Übergreifen des Brandes verhindern. Vonseiten der Florianis wird zudem versichert, dass während der Nachtzeit weiter Kontrollgänge und Drohnenflüge durchgeführt werden. Ein „Brand aus“ kann noch nicht gegeben werden.