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/ ©Bezirksfeuerwehrkommando Villach-Land/Warmuth
Foto auf 5min.at zeigt einen Brand auf der Taborhöhe.
Mittlerweile konnten die Flammen auf der Taborhöhe eingedämmt werden, doch Glutnester beschäftigen die Feuerwehren weiterhin.

Noch immer kein „Brand aus“ auf der Taborhöhe

Auf der Taborhöhe ist nach dem großen Waldbrand, der seit Dienstagnachmittag zahlreiche Einsatzkräfte in Atem hält, noch immer kein "Brand aus" in Sicht.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(344 Wörter)

Am Dienstagnachmittag wallten auf der Taborhöhe im Bezirk Villach-Land plötzlich dichte Rauchwolken auf. Ein Waldbrand hat sich dort rasch ausgebreitet und forderte die Einsatzkräfte – rund 300 Kräfte standen zeitweise dort im Löscheinsatz. Mittlerweile dürfte nach einem schweißtreibenden Einsatz die schlimmste Gefahr gebannt sein, doch von einem „Brand aus“ ist auch am Mittwochabend noch nicht die Rede.

Suche nach Glutnestern

Wie Pressesprecher Thomas Warmuth vom Bezirksfeuerwehrkommando Villach-Land auf Anfrage von 5 Minuten erklärt, läuft der Einsatz auf der Taborhöhe weiterhin. Zumindest konnte ein Großteil der Florianis mittlerweile abrücken. „Nur ein kleiner Teil der Kräfte ist noch vor Ort“, berichtet Warmuth. Genauer gesagt sind momentan nur noch zwei Gruppen mit insgesamt rund 15 Mann im Einsatz. „Der Brand ist eingedämmt, aber es dauert sicher noch einige Zeit, bis alle Glutnester ausgelöscht werden können“, so die Einschätzung des Pressesprechers.

Kontrollgänge und Drohnenflüge in der Nacht

Auch in der Nacht lassen die Feuerwehrleute den Brandort nicht unbewacht. „Es wird Kontrollgänge mit Wärmebildkameras und Kontrollflüge mit Drohnen geben, um eventuelle Glutnester zu finden“, erklärt Warmuth. Am Donnerstag werden voraussichtlich ebenfalls noch Kontrollgänge durchgeführt werden.

Brand forderte Einsatzkräfte

Am Dienstagabend brach aus noch unbekannter Ursache ein Waldbrand auf der Taborhöhe im Bezirk Villach-Land aus. Dieser breitete sich rasch aus, weswegen 24 Feuerwehren zu Hilfe gerufen wurden. Doch nicht nur das: Bereits am Dienstag standen neben den ´´Feuerwehren aus dem Bezirken Villach-Land und Villach-Stadt auch die Waldbrandzüge-West und -Ost des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes und der Feuerwehrflugdienst im Einsatz. Vor Ort waren außerdem drei Hubschraubern des Bundesministerium für Inneres. Aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes war außerdem auch die Bergrettung zur Unterstützung dabei. Aus dem nahegelegenen Faaker See wurde Wasser zum Löschen geholt. Am Mittwoch ging der Einsatz für die Feuerwehren in der Region weiter. Mittlerweile geht es wie beschrieben hauptsächlich darum, etwaige Glutnester zu identifizieren und sie zu löschen.

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