Hotelprojekt am Ossiacher See geplatzt: Drohen jetzt rechtliche Folgen?
Nach der Absage des Wiener Investors, in Annenheim ein Hotel samt Bahnübergang und Yachthafen zu errichten, pocht die Gemeinde weiter auf die Einhaltung des Vertrages mit dem Wiener.
Zur Erinnerung: Die Meldung von 5 Minuten, dass sich der Investor aus Wien von dem Plan in Annenheim ein Hotel mit 90 Zimmern zu errichten, zurückgezogen hat, ist Feuer am Dach. „Wir sind immer noch auf der Suche nach jemanden, der das, was hier schon aufbereitet wurde, übernimmt und fertig entwickelt und baut“, so der Treffener Bürgermeister Klaus Glanznig (SPÖ). Was besonders peinlich ist, dass vor rund zehn Jahren schon das Projekt mit Pomp und Gloria präsentiert wurde. Für den Investor, der bereits rund neun Millionen Euro in das Touristikprojekt investiert haben will, kann es aber noch eng werden.
Glanznig: „Es gibt sogar eine persönliche Haftung“
Glanznig: „Es gibt da klare Verträge die er unterschrieben hat, bis 2027 sollte das Hotel samt Übergang über die Bahnanlage stehen. Wir werden sicher weiter auf die Einhaltung bestehen, es gibt sogar persönlich Haftungen, die schlagend werden könnten“, stellt er dem Wiener die Rute in das Fenster. Es wird indessen intensiv nach einem neuen Geldgeber gesucht. „Auch unser Freund in Wien ist weiter daran interessiert, eine für uns alle gängige Lösung zu finden“, so Glanznig. Das ist auch wichtig, denn dem Investor gehören weiter die Grundstücke auf denen das Hotel gebaut werden soll und jenes im Seepark, auf dem der alte abgetragene Bahnhof aus der Monarchie Stück für Stück wieder aufgebaut wurde, aber derzeit nur eine Hülse ist.
Viel Gerede, wenig Klarheit
In der Gegend rund um den Ossiacher See scheint ohnehin die Gerüchteküche zu gedeihen, noch heute wird darüber gelacht, als Medien darüber berichteten, Robbie Williams würde sich dort ansiedeln wollen. 5 Minuten hat damals nachgefragt, er kannte überhaupt nur den Wörthersee. Jetzt hoffen alle, dass es wenigstens in Annenheim etwas Gescheites noch rauskommen wird.