„Versorgung bereitet uns Probleme“: Gemeinde sucht nach Wasserleck
Sinkender Leitungsdruck und leere Hochbehälter versetzen Kärntner Gemeinden in Alarmbereitschaft. Besonders in Fresach ist die Trinkwasserversorgung aktuell eingeschränkt.
Während die Trockenheit Kärnten weiterhin fest im Griff hat, verschärft sich die Situation der Wasserversorgung zusehends. In vielen Gemeinden werden bereits Maßnahmen ergriffen, um den Verbrauch zu kontrollieren: Das Waschen von Autos oder das Befüllen von Pools ist vielerorts nur noch nach vorheriger Absprache gestattet. Doch in einigen Regionen gehen die Probleme über reine Vorsichtsmaßnahmen hinaus.
Akute Notlage in Fresach
Besonders kritisch ist die Lage derzeit in der Gemeinde Fresach im Bezirk Villach-Land. Die lokale Wasserversorgung steht vor einer massiven Belastungsprobe, da die Ursache für einen massiven Wasserverlust noch ungeklärt ist. Bürgermeister Gerhard Altziebler schildert: „Unsere Wasserversorgung bereitet uns derzeit große Probleme. Wir sind schon seit längerer Zeit mit unseren Mitarbeitern und auch externen Firmen auf der Suche, wo uns das Wasser abhanden kommt.“
Hochbehälter leer – Suche nach dem Leck
Die Auswirkungen für die Bevölkerung sind unmittelbar spürbar. In Teilen des Gemeindegebiets sind die Leitungen bereits trocken gefallen. Die Gemeinde arbeitet an einer Lösung, ist jedoch auch auf die Mithilfe der Bürger angewiesen: „Derzeit ist der Hochbehälter leider leer und einige haben schon kein Wasser mehr. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlersuche und sind bestrebt, so rasch als möglich alle wieder mit Wasser versorgen zu können“, so Altziebler weiter. Abschließend richtet der Bürgermeister einen Appell an die Einwohner: „Sollte jemand irgendwo eine Beobachtung machen, wo Wasser verloren gehen könnte, bitte ich um eure Info. Bitte um Verständnis!“