Dachstuhlbrand in Drobollach: 90 Kräfte standen im Großeinsatz
90 Kräfte der Hauptfeuerwache Villach sowie der Freiwilligen Feuerwehren Drobollach, Perau, Maria Gail, St. Niklas und Faak am See standen am Donnerstag bei einem Dachstuhlbrand im Einsatz. Inzwischen sind nähere Details bekannt.
Donnerstagmittag ertönten die Sirenen rund um den Faaker See. Grund war ein Dachstuhlbrand in der Seeblickstraße in Drobollach – 5 Minuten berichtete. Zunächst versuchte der Hausbesitzer, den Brand im Dachbereich eigenständig mit zwei Handfeuerlöschern zu bekämpfen – allerdings ohne Erfolg. „Im Zuge der ersten Erkundung konnten im Inneren des Dachstuhls bereits offene Flammen festgestellt werden, zudem war eine massive Rauchentwicklung aus dem Dach sichtbar“, heißt es vonseiten der Hauptfeuerwache Villach.
Innen- und Außenangriff
Die Einsatzkräfte starteten sofort einen Innenangriff und gingen mit schwerem Atemschutz und mehreren Löschleitungen ins Gebäude. Gleichzeitig wurde auch von außen gearbeitet: Über die Drehleiter sowie den Hubsteiger der Hauptfeuerwache wurden weitere Löschmaßnahmen durchgeführt. „Zu Beginn des Einsatzes war das genaue Ausmaß der Brandausbreitung im Dachstuhl unklar“, berichtet Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach. Aus diesem Grund wurden auch Atemschutztrupps auf das Dach entsandt. Diese öffneten mit Kettensägen die Dachhaut. Der ebenfalls alarmierte Störungsdienst der KELAG schaltete inzwischen die Stromversorgung des Gebäudes ab.
Brandursache noch unklar
„Nach eineinhalb Stunden zeigte der kombinierte Innen- und Außenangriff Wirkung. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude sowie auf weitere Teile des Wohnhauses konnte erfolgreich verhindert werden“, betont Regenfelder. Unterdessen hat die Polizei gemeinsam mit der Brandverhütungsstelle Kärnten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.