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/ ©Montage: Leserfoto & 5 Minuten
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt den Silbersee und einen Fuß, in dem ein Angelhaken steckt.
Ein Angelhaken bohrte sich in den Fuß.

Schmerzhafter Vorfall am Silbersee: Angelhaken bohrte sich in Fuß

Ein böses Ende nahm ein Ausflug an den Silbersee für eine Kärntner Familie. Ein Angelhaken blieb in einem Fuß stecken und musste im Krankenhaus entfernt werden. Die Stadt reagierte sofort.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(291 Wörter)

Einen unfreiwilligen Fund machte eine Familie am Dienstag am Silbersee. Drei Angelhaken wurden dort vergessen. „Sie lagen auf der Wiese vor der Ranch, rechts vom Steg. Einer von uns ist drauf getreten“, erzählt Aleksandra. Weil sie fürchtet, dass weitere Haken im Gras liegen, wandte sie sich an 5 Minuten. „Wir möchten andere warnen, damit nicht noch jemand verletzt wird.“

Angelhaken steckte im Fuß 

Tatsächlich musste der Angelhaken im Krankenhaus entfernt werden. „Die Stelle wurde betäubt und vorsichtig eingeschnitten […], anschließend wurde eine Naht gesetzt“, so die Kärntnerin. Erleichtert zeigt sie sich darüber, dass es keines der Kinder getroffen hat. Inzwischen hat sie den Vorfall auch auf der Plattform „Augen auf“ gemeldet. Die Stadt reagierte sofort. „Die Fischer wurden noch mal darauf hingewiesen, vor Ort nichts zu hinterlassen und auf ihr Equipment Acht zu geben“, heißt es auf Nachfrage von 5 Minuten. Grundsätzlich würden sämtliche Liege- und Grünflächen regelmäßig auf Gefahrenquellen überprüft bzw. gemäht werden. Auch Müll wird täglich entfernt.

Ein Bild auf 5min.at zeigt den Angelhaken, der in einer Handfläche liegt.
©Leserfoto
Der Angelhaken wurde im Krankenhaus entfernt.

Appell

„Die Stadt investiert jedes Jahr viel Zeit und Geld, damit unsere freien Seezugänge gepflegt, sicher und für alle zugänglich bleiben. Dafür brauchen wir aber auch eure Mithilfe“, betont die zuständige Bäderreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig (SPÖ). „Wenn alle ein bisschen mitdenken und Rücksicht nehmen, etwa beim Blick darauf, dass man am Ufer nichts hinterlässt, dann schützt das nicht nur die Natur, sondern auch die Mitmenschen. Wir sind viel vor Ort, aber wir können nicht rund um die Uhr überall sein. Mit eurer Achtsamkeit bleibt der See ein sicherer und schöner Ort für alle.“

Symbolfoto von 5min.at: Sarah Katholnig SPÖ
©KK
Am Foto: Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.04.2026 um 19:26 Uhr aktualisiert
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