Toter nach großangelegter Suchaktion am Faaker See geborgen
Nach einem Großeinsatz am Donnerstagabend in Drobollach am Faaker See herrscht nun traurige Gewissheit: Einsatzkräfte fanden einen vermissten Mann tot im Wasser.
Ein Großeinsatz mehrerer Einsatzorganisationen hat sich am Donnerstagabend am Faaker See in Drobollach (Villach) ereignet. Bereits gegen 18 Uhr war die Alarmierung erfolgt, nachdem am Ufer des Sees Gegenstände einer vermissten Person entdeckt worden waren. Wenig später rückten Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung zu einer großangelegten Suchaktion aus. Zahlreiche Leser hatten zuvor berichtet, dass im Bereich des Sees Sirenen zu hören waren. Auch ein Polizeihubschrauber war zwischenzeitlich im Einsatz und unterstützte die Suche aus der Luft. 5 Minuten berichtete: Großaufgebot am Faaker See: Einsatz läuft.
Großaufgebot der Einsatzkräfte
Im Laufe des Einsatzes waren neben der Polizei und Feuerwehr auch mehrere Einheiten der Wasserrettung vor Ort. Insgesamt waren zwölf Taucher der Wasserrettung sowie zwei Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt an der Suche beteiligt. Die Einsatzkräfte konzentrierten ihre Suche insbesondere auf den Bereich „Panorama Beach“. Dort wurde eine systematische Flächensuche im Wasser durchgeführt. Mehrere Boote der Wasserrettung waren parallel im Einsatz, während Taucher laufend abgelöst wurden. Auch der Uferbereich wurde gesperrt und geräumt. Badegäste mussten den Bereich verlassen und wurden über Treppen in höher gelegene Zonen geleitet. Zeitweise wurde der Bereich rund um die Liegewiesen vollständig evakuiert.
Mann tot gefunden
Gegen 20 Uhr wurde die Suchaktion schließlich beendet. Die Taucher fanden den vermissten Mann nach rund 40 Minuten Flächensuche am Grund des Sees. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod feststellen, wie Daniel Fleischhacker von der Wasserrettung Faaker See gegenüber 5 Minuten bestätigt. Bei Person handelt es sich um einen Mann, der bereits seit mehreren Tagen als vermisst galt. Im Vorfeld des Einsatzes hatte es auch öffentliche Suchaufrufe im Internet gegeben. „Weitere Erhebung laufen“, so Fleischhacker. Es waren 12 Einsatztaucher der Österreichischen Wasserrettung vor Ort und zwei Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, weitere Taucher der Hauptfeuerwehrwache Villach und Freiwilligen Feuerwehr Velden, die Polizei und weitere Freiwillige Feuerwehren. Es ist der bereits vierte tödliche Badeunfall in Kärnten.