Nach Leichenfund im Faaker See: Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an
Nach dem tödlichen Einsatz am Faaker See hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt eine Obduktion angeordnet. Ein 23-jähriger Villacher war nach einer großangelegten Suchaktion leblos aus dem Wasser geborgen worden.
Nach einem Großeinsatz am Faaker See in Drobollach (Villach) am Donnerstagabend liegen nun neue Details der Landespolizeidirektion vor. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte gegen 18 Uhr, nachdem am Ufer des Sees Gegenstände einer vermissten Person entdeckt worden waren. Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung rückten daraufhin zu einer großangelegten Suchaktion aus. Während mehrere Boote der Wasserrettung parallel im Einsatz standen und Taucher laufend abgelöst wurden, sperrten die Einsatzkräfte den Uferbereich – wir haben berichtet. Badegäste mussten die Liegewiesen verlassen. Gegen 20 Uhr wurde die Suchaktion schließlich beendet. Die Taucher fanden den Mann nach rund 40 Minuten Flächensuche leblos am Grund des Sees.
Kriminalbeamte ermittelten
Wie die Landespolizeidirektion am Folgetag bestätigt, handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen 23-Jährigen. Zum Hintergrund des Verschwindens teilte die Polizei mit: „Am 25. Mai abends, zeigte der Vater eines 23-Jährigen dessen Abgängigkeit der Polizei an. Dabei gab er an, dass er seinen Sohn seit ca. 24 Stunden nicht mehr erreichen konnte bzw. auch an seiner Wohnanschrift in Villach nicht finden konnte. Sofort wurden umfangreiche Ermittlungen seitens der Polizei durchgeführt. Diese führten in weiterer Folge Kriminalbeamte des SPK Villachs durch.“
Obduktion angeordnet
Eine Spur führte schließlich zu einem Strandbad in Drobollach, wo der Bademeister angab, bereits am Donnerstag Kleidungsstücke und ein Mobiltelefon auf der Liegewiese aufgefunden zu haben. Da Badegäste öfter Gegenstände vergessen, nahm er diese zunächst in Verwahrung. Die Angehörigen konnten die Sachen eindeutig als Eigentum des 23-Jährigen identifizieren, woraufhin sofort die Suchaktion unter Einbeziehung der Wasserrettung, der Taucher der Feuerwehr Klagenfurt und des Polizeihubschraubers FLIR eingeleitet wurde. Kurz nach 19 Uhr wurde der Leichnam in einer Wassertiefe von vier Metern im Bereich des Steges gefunden und geborgen. Seitens der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurde eine Obduktion zur Feststellung der Todesursache angeordnet.