Herbie: „Ich würde auch gern in Köln spielen …“
Die Adler haben kurz die Wunden nach dem Playoff-Aus gegen den späteren Meister aus Graz geleckt. Nun will Herbert Hohenberger in neuer Rolle mit dem VSV wieder angreifen.
Um 170 Sponsoren kümmert sich der Ur-Villacher mit seinem Team und wird nicht müde, neue zu akquirieren: „Ich kämpfe mit meinem Team um Martin Winkler um jeden für die VSV-Familie. Wir werden ein gutes Upgrade bekommen, der neue VIP-Raum kommt, der Ticket-Vorverkauf läuft super.“ Was hält die Kante jenen Kritikern entgegen, die eine Degradierung des Ex-Sportdirektors wittern? „Titel bedeuten mir null, mir geht es um den Verein, Martin Winkler und ich halten zusammen. Wir schauen, dass wir eine gute Mannschaft haben mit Top-Sponsoren“, so Herbie.
„Das würde mich so freuen …“
Dass ausgerechnet Lokalrivale KAC in der Champions League seinen geliebten Kölner Haien, mit denen er 1994 Deutscher Meister war, zugelost wurde, macht Hohenberger ein wenig neidisch: „Das würde mich so freuen, auch einmal mit dem VSV ins der Kölnarena vor den 18 500 Jecken einzulaufen! Sportlich denke ich: Der KAC wird nicht viele Chancen haben, weil die Kölner durch das überraschende Ausscheiden in den Playoffs einiges gutzumachen haben. Die werden Vollgas geben. Sie hatten die Meisterschaft dominiert und schieden klanglos aus, es ist lange her, dass sie in der Champions League dabei waren und werden den Wettbewerb sehr ernst nehmen! Umgekehrt denke ich: Ich glaube für das nächste Jahr muss der KAC auch Abstriche machen. Man muss die Abgänge kompensieren.“
„Mein Ziel ist es, die Kölner Haie einzuladen, …“
Wegen des engen Kalenders kommt es auch nicht zu einem Freundschaftsspiel mit dem früheren Klub vom Rhein. Doch einige Highlights stehen schon fest, so Herbie: „Wir haben heuer in der Vorbereitung fünf Heimspiele, wir schauen, dass wir mit dem neuen VIP glänzen können. Die Dresdner Eislöwen kommen drei Tage, Landshut, Rosenheim, Laibach und die Augsburg Panther. Mein Ziel ist es, die Kölner Haie einzuladen, wenn einmal alles fertig ist. Ich kann Ihnen das noch nicht bieten, was sie brauchen.“