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/ ©Montage: Canva
Das Bild zeigt einen Storch und ein Auto auf www.5min.at.
Da das Tier unter Naturschutz steht, wird empfohlen, parkende Fahrzeuge abzudecken.

Gefiederter Vandalismus: Storch attackiert parkende Autos in Kärnten

Zwischen Ossiach und Steindorf attackiert ein Storch parkende Autos und beschädigt den Lack. Behörden raten Autobesitzern, die Fahrzeuge mit Planen abzudecken.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(249 Wörter)
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Ein ungewöhnliches Naturphänomen sorgt derzeit zwischen Ossiach und Steindorf für Aufsehen und beschädigte Fahrzeuge. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, attackiert ein Storch gezielt parkende Autos in der Region. Das Tier spiegelt sich in den glänzenden Oberflächen der Fahrzeuge, vermutet darin einen Rivalen und geht zum Angriff über. Die Attacken sind dabei alles andere als harmlos, denn mit dem Schnabel kann der Storch Schaden am Lack des Autos anrichten“.

Rechtliche Hände sind gebunden

Wer nun auf behördliche Maßnahmen oder eine Umsiedlung des Tieres hofft, wird allerdings enttäuscht. Rechtlich gibt es kaum Spielraum, denn der Weißkopfstorch zählt zum Anhang 1 der Kärntner Tierartenschutzverordnung, in der vollkommen geschützte Tiere gelistet sind. „Zusätzlich lebt der geschützte Storch in einem speziell vorgesehenen Rückzugsort für seltene Vögel- und Pflanzenarten“, heißt es im Bericht. Das Problem ist den Behörden nicht neu, bereits im Vorjahr wurden ähnliche Fälle dokumentiert.

Einziger Ausweg ist Autos verhüllen

Da der Storch geschützt ist, müssen die Autobesitzer selbst aktiv werden, um ihre Fahrzeuge vor den Schnabelhieben zu bewahren. Sowohl die Behörden als auch die Organisation BirdLife raten Betroffenen dazu, die optischen Reize für den Vogel zu minimieren. Um den Storch gar nicht erst in Versuchung zu führen wird geraten den Lack abzudecken, nur so lässt sich das Spiegelbild effektiv verbergen und der teure Lackschaden verhindern.

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