Nach schwerer Krankheit: Bekannter Villacher Bergsteiger (85) verstorben
Die Alpenvereinssektionen Villach und Radenthein trauern um Armin Rauter. Der erfahrene Bergführer ist im 86. Lebensjahr verstorben.
Die Sektionen Radenthein und Villach des Österreichischen Alpenvereins nehmen Abschied von Armin Rauter, der am 10. Juni im Alter von 85 Jahren nach einer schweren Erkrankung verstorben ist.
Lebensmittelpunkt in Villach
Der gebürtig aus Radenthein stammende Alpinist war seiner dortigen Heimatsektion seit 65 Jahren treu, obgleich er seinen Lebensmittelpunkt für viele Jahrzehnte nach Villach verlegt hatte. Als staatlich geprüfter Berg- und Skiführer begleitete er im Laufe der Jahre tausende Menschen auf sicheren Pfaden durch die Bergwelt. Seine eigene alpine Bilanz ist beeindruckend: Den Mont Blanc bezwang er über zwanzig Mal, zudem stand er auf dem Matterhorn und erkundete die Vulkane Strombolis. Große Expeditionen führten ihn als Trekkingleiter bis nach Pakistan und Nepal, wie die „Kleine Zeitung“ berichtet.
Hochzeitsreise führte auf den Olymp
Ein historischer Meilenstein war für ihn und seine Seilschaft zudem die Durchsteigung der damals vereisten Mayerlrampe am Großglockner, was bis dahin erst drei Teams vor ihnen geschafft hatten. Die tiefe Naturverbundenheit prägte auch die Ehe mit seiner Frau Helgard, mit der er jede freie Minute in den Bergen verbrachte, die gemeinsame Hochzeitsreise führte damals auf den Olymp. Die Trauerfeier für den Alpinisten beginnt am 22. Juni um 13 Uhr in der Zeremonienhalle des Villacher Zentralfriedhofs.