Startschuss für Großprojekt: 1,2 Millionen Euro für die Bleiberger Straße
Die L35 Bleiberger Straße wird ab dieser Woche auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern umfassend modernisiert. Das Land Kärnten investiert in die L35, um erhebliche Straßenschäden zu beseitigen.
Wer regelmäßig auf der L35 zwischen Bleiberg-Kreuth und dem Jakoministeinbruch unterwegs ist, kennt das Problem: Der betroffene Abschnitt ist durch starke Einzel- und Netzrisse, Materialausbrüche, Schlaglöcher sowie Spurrinnen gezeichnet. Nachdem in der Vergangenheit bereits mehrere Bauphasen entlang der Straße realisiert wurden, folgt nun das nächste Großprojekt.
1,2 Millionen Euro werden investiert
Neben der vollständigen Erneuerung der bestehenden Asphaltschicht werden die Kanalquerungen ausgetauscht. Darüber hinaus steht die Instandsetzung von zwei Bushaltestellen sowie von drei Brückenobjekten auf dem Plan. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Das Budget setzt sich aus 850.000 Euro für den Straßenbau und 380.000 Euro für die Brückenarbeiten zusammen. „Diese Sanierung ist ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Qualität im Landesstraßennetz. Aus dem Straßenbaureferat stellen wir daher dafür 850.000 Euro für die Straßensanierung und 380.000 Euro für die Brückensanierung bereit“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und ergänzt: „Die Bleiberger Straße ist eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen den Gemeinden Nötsch und Bad Bleiberg. Eine Investition wie diese ist deshalb umso wichtiger, denn sie kommt nicht nur der Region, sondern auch der Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort zugute.“
Verkehrsbehinderungen bis Herbst
Für die Dauer der Bauarbeiten müssen sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen: Der Verkehr wird wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt, zudem gelten entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkungen. Die Arbeiten sollen zügig voranschreiten: Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist für Ende Oktober geplant.