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/ ©Gemeinde Velden
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Durch die enge Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg nimmt die Initiative eine Pionierrolle im ländlichen Raum Kärntens ein.

Wege gegen den Leerstand: KEM Carnica Rosental will Ortskerne beleben

Die KEM Carnica Rosental startet ein Projekt zur Belebung von Leerständen. Gemeinsam mit drei Gemeinden und der Wissenschaft werden ungenutzte Gebäude nachhaltig reaktiviert.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(277 Wörter)
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In Velden am Wörther See wurde der offizielle Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt gegeben: Die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Carnica Rosental geht aktiv gegen ungenutzte Gebäude vor. In Kooperation mit den Gemeinden Velden, Ferlach und Feistritz im Rosental sowie der Universität Carinthia sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre effektive Strategien und Praxismaßnahmen umgesetzt werden, um leerstehende Immobilien nachhaltig wiederzubeleben.

Ortskerne spürbar stärken

Das Vorhaben ist mit einem Budget von insgesamt 40.000 Euro ausgestattet. Die Finanzierung setzt sich aus Mitteln der GAP-Strategieplan-Förderung und Beiträgen der KEM Carnica Rosental zusammen. Im Fokus steht dabei die professionelle Unterstützung der Kommunen, um verwaiste Gebäude wieder in lebendige Wohn-, Arbeits- oder Geschäftsflächen zu verwandeln und so die Ortskerne spürbar zu stärken.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Zentrum

Die Wiederbelebung von Leerständen gilt als Schlüssel für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung. Neben der Schonung von Bodenressourcen ermöglicht die Revitalisierung eine effizientere Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur. „Jeder erfolgreich aktivierte Leerstand ist ein Gewinn – für die Gemeinde, den Klimaschutz und den Tourismus. Genau dieses Potenzial möchten wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern nutzen“, betont KEM-Manager Michael Hilpert.

Modellregion mit Vorreiterrolle

Durch die enge Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg nimmt die Initiative eine Pionierrolle im ländlichen Raum Kärntens ein. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Universität Carinthia, die ihr Fachwissen in den Bereichen Innovation und Regionalentwicklung einbringt. Ziel der Kooperation ist es, praxistaugliche Instrumente zu schaffen, die in Zukunft auch anderen Regionen und Gemeinden als fundiertes Vorbild für ein erfolgreiches Leerstandsmanagement dienen können.

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