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Ein Bild auf 5min.at zeigt Pferde beim Trachtenumzug am Villacher Kirchtag.
Auch das Thema Pferde beim Kirchtagsumzug wurde in der heutigen Pressekonferenz zum Villacher Kirchtag besprochen.

Ob Pferde beim Kirchtagsumzug dabei sein dürfen, ist weiter ungewiss

Ob zwölf Pferde der Bauerngman am Umzug zum Villacher Kirchtag teilnehmen dürfen, ist weiterhin ungewiss ...

von Manfred Wrussnig Das Foto auf www.5min.at zeigt Manfred Wrussnig, ein erfahrener und langjähriger Journalist bei 5 Minuten.
2 Minuten Lesezeit(311 Wörter)
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Auch im Rahmen einer Pressekonferenz in der das Sicherheitskonzept für den Kirchtag präsentiert wurde, gab es keine klare Antwort. Sicher ist nur, dass das vom Wiener Experten Herbert Wagner präsentierte Konzept seinen Preis hat, Vizebürgermeisterin Gerda Sandrisser (SPÖ) sprach von ungefähr 220.000 Euro.

„Pferde werden es als erster erfahren“

Das verflixte Dutzend Pferde warf auch seine Schatten über die in den ungekühlten Räumen des Stadtmarketings angesagte Pressekonferenz. Sicherheitsexperte Herbert Wagner aus Wien, offensichtlich war in Kärnten keiner zu finden, referierte nebenbei auch das Thema Pferd an. „Es muss auch da größtmögliche Sicherheit geboten werden“. Nach jüngstem Stand sieht es so aus, dass jetzt statt zwölf psychologischen Gutachten, also für jedes Pferd eines – wir berichteten – jetzt nur mehr für alle ein Gutachten notwendig ist. Es muss darin jedenfalls bestätigt werden, dass von den am Kirchtag mittrabenden Pferden keine Gefahr für die Kirchtagsteilnehmer ausgeht. So verlautbarte es jedenfalls der an der Konferenz teilnehmende Jurist Alfred Winkler. Auf die Frage von 5 Minuten wann es dann zu erfahren wäre meinte er sarkastisch: „Die Pferde werden es als erster erfahren.“

Entscheidung fällt nächste Woche

Zu errechnen war jedenfalls schon, dass statt 2.000 Euro Kosten pro Tier an psychologischer Begutachtung, als gesamt 24.000 Euro, es jetzt nurmehr offensichtlich einen Bruchteil davon kosten wird, was dann in den Gesamtkosten des Konzeptes wohl untergehen wird. In einem Gespräch mit 5 Minuten stellte wie berichtet, die Bauerngman fest, dass sie nicht bereit ist, irgendwelche Kosten für einen Pferdeflüsterer zu übernehmen. Nächste Woche wird darüber dann entschieden, ob wie 80 Jahren traditionell üblich, auch heuer wieder Pferde am Umzug für die Dauer von drei Stunden teilnehmen dürfen. Die Kuh, pardon das Pferd, ist also noch nicht aus dem Stall.

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