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/ ©Montage ÖVP Villach/5 Minuten
Das Blid auf 5min.at zeigt ÖVP-Stadtrat Christian Pober und den Villacher Kirchtag.
ÖVP-Stadtrat kritisiert die Notwendigkeit der Ehrentribüne, sowie auch den Bürgermeisterempfang am Villacher Kirchtag.

Ehren-Tribüne und Polit-Empfang: „Geld soll lieber an heimische Standler gehen”

Der Villacher Kirchtag ist gerade zu Ende gegangen, nun wird eine Forderung der ÖVP lauter. Kritisiert werden unter anderem die Notwendigkeit der Ehrentribüne, sowie auch der Polit-Empfang.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(352 Wörter)
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Rund eine Woche lang standen in Villach Tradition, Brauchtum und Feierlichkeiten im Rahmen des Kirchtags im Mittelpunkt. Mit dem Trachtenumzug am Samstag erreichte das Fest seinen Höhepunkt. Unzählige Gäste waren vor Ort – auch auf der Ehrentribüne. Nun steht diese in der Kritik.

„Niemand braucht die Ehrentribüne“

ÖVP-Stadtrat Christian Pober schlägt nämlich dahingehend eine Einsparung vor, denn laut ihm dürfen die für alle steigenden Kosten den Besuch des Villacher Kirchtags nicht zum „Luxusartikel“ machen. „Niemand braucht die Ehrentribüne. Sie kostet mit Miete, Transport, Auf- und Abbau mindestens eine hohe fünfstellige Summe“, so Pober. Die Forderung kommt daher, dass laut Pober: „die SPÖ mit fadenscheinigen Argumenten die bereits beschlossene Preissenkung für einheimische Standler zu Fall gebracht hat“.

„Bürgermeisterempfang […] bringt Einsparungspotenzial“

Doch das war es noch nicht mit der Kritik. „Auch der Bürgermeisterempfang für einen exklusiven Zirkel der ohnehin immer von der öffentlichen Hand geladener Gäste bringt Einsparungspotenzial“, so Pober in einer Aussendung. „Der Kirchtag ist ein Volksfest und kein Fest der Politiker.“ Als Beispiel führt er den St. Veiter Wiesenmarkt an, dieser würde auch ohne Tribüne auskommen. „Die Einsparung sollte der Senkung der Standgebühren für einheimische Unternehmer zugute kommen“, fordert Pober.

Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Portraitfoto von Stadtrat Christian Pober ÖVP
©ÖVP Villach
ÖVP-Stadtrat Christian Pober: „Niemand braucht die Ehrentribüne“

Diskussion um Standgebühren

Im September 2025 gab es einen einstimmigen Beschluss, wonach die Standgebühren für heimische Wirte am Villacher Kirchtag reduziert werden sollten. Doch dann kam es zu einer Wendung in der Angelegenheit. Im darauffolgenden Monat wurde bekannt, dass dieser Beschluss nicht gültig wäre, weil er gegen EU-Recht verstößt. Der Beschluss musste zurückgenommen werden. In der Folge wurde Kritik aus politischen Kreisen lauter – wir haben berichtet.

Widerspricht geltendem Recht

Wie es damals auf 5-Minuten-Anfrage vonseiten der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Villach hieß, würde grundsätzlich gelten, dass eine regionale Bevorzugung von Standlern geltendem Recht widerspreche. Weiter hieß es, dass man bei den Standgebühren seit jeher sorgsam agiere. Mehr dazu kannst du hier nachlesen: Wirbel um Halbierung der Standgebühr am Villacher Kirchtag.

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