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Symbolfoto von 5min.at: Polizeihubschrauber bei Tag im Einsatz.
Im Bezirk Villach Land wurde gestern nach einem Mann gesucht, der einen Notruf abgesetzt hatte.

Suchaktion in Arnoldstein: Polizei gibt nähere Details bekannt

Gestern Abend kreiste über Arnoldstein ein Hubschrauber: Grund war eine Suchaktion nach einem Mann, der sich verirrt hatte. Nun gab die Polizei nähere Informationen dazu bekannt.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(283 Wörter)
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Wie berichtet wurde am Montagabend (3. August) im Bezirk Villach-Land nach einem Mann gesucht. Nun schilderte die Polizei die Umstände genauer. Demnach war es ein 67-jähriger Wanderer aus der Schweiz, der am Montagnachmittag am Dreiländereck bei Arnoldstein einen Großeinsatz von Polizei, Bergrettung und mehreren Rettungsorganisationen ausgelöst hat. Der Mann hatte einen Notruf abgesetzt, weil er sich im unwegsamen Gelände verirrt hatte und nicht mehr weiterkam.

Standort unbekannt

Doch es gab ein Problem: Der 67-Jährige konnte seinen genauen Standort nicht angeben. Er befand sich nach eigenen Angaben in dichtem Wald. Kurz nach dem Notruf brach zudem der Kontakt zu ihm ab. Mehrere Rückrufversuche der Polizei blieben erfolglos.

Suche in drei Ländern

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Mann bereits auf italienischem oder slowenischem Staatsgebiet befand, wurden auch die Einsatzkräfte der beiden Nachbarländer verständigt. Gleichzeitig startete eine groß angelegte Suchaktion mit dem Polizeihubschrauber, der Alpinen Einsatzgruppe, Bergrettung, Feuerwehr sowie mehreren Rettungshundestaffeln.

Handy nach Sturz verloren

Rund zwei Stunden nach dem Notruf gab es schließlich Entwarnung: Der 67-Jährige wurde bei einem Wohnhaus angetroffen. Er war dehydriert und leicht verletzt und wurde nach der Erstversorgung durch einen Bergrettungsarzt ins LKH Villach gebracht. Wie sich herausstellte, dürfte der Wanderer unmittelbar nach dem Absetzen des Notrufs gestürzt sein. Dabei verlor er sein Mobiltelefon im unwegsamen Gelände, weshalb er für die Einsatzkräfte nicht mehr erreichbar war.

Zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt

An der Suchaktion beteiligten sich unter anderem die Bergrettungen Villach und Hermagor, die Österreichische Rettungshundebrigade, die Rettungshundestaffel des Samariterbundes Kärnten, die Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein, der Polizeihubschrauber sowie die Alpine Einsatzgruppe.

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