Ossiacher See wird zum Ruder-Hotspot: 1.800 Athleten werden erwartet
Kräftemessen auf dem Ossiacher See: Bei der 65. Auflagen der Villacher Ruderregatta kämpfen 1.800 Sportler aus sieben Nationen um den Sieg.
Villach wird Anfang September erneut zum Mecka des Rudersports: Am 5. und 6. September 2026 steigt am Ossiacher See die 65. Internationale Villacher Ruderregatta. Der ausrichtende Ruderverein Villach erwartet 1.800 Athletinnen und Athleten aus sieben Nationen – darunter Deutschland, Kroatien, Tschechien, Slowenien, die Slowakei, Ungarn und Österreich. Auf der acht-bahnigen Strecke stehen an beiden Tagen insgesamt 172 Bewerbe auf dem Programm. Weil zeitgleich die Weltmeisterschaft in Amsterdam sowie die U23-EM in Polen über die Bühne gehen, liegt der Fokus heuer auf den Nachwuchsklassen der Schüler und Junioren. Letztere stellen auch das größte Teilnahmespektrum: Allein im Junioren-B-Einer kämpfen 44 Boote um den Sieg. Auch heuer setzten die Veranstalter daher auf das bewährte Villacher Startintervall von nur fünf Minuten.
Chance auf heimische Podestplätze
Aus Kärntner Sicht verspricht das Regatta-Wochenende reichlich Spannung: Die Nachwuchstalente Theodor Eberhard (RV Albatros) und Anamary Pogacar (RV Villach) wollen an ihre bisherigen Saisonerfolge anknüpfen. Im Männer-B-Bewerb stellen sich Vinzenz Zwick (RV Albatros) sowie Christoph Spath (RV Villach) starker Konkurrenz aus Ungarn und Tschechien. Für Markus Schützlhofer (Wiking Spittal) dient das Rennen als Generalprobe für die World Masters in Bled (9. bis 13. September 2026) und als Vorbereitung auf die World Rowing Masters Regatta 2028 in Villach. Der RV Villach steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für das das Großevent und erwartet auch im September eine Delegation des Weltruderverbandes FISA. An beiden Regattatagen geht es um 8 Uhr mit 33 Booten im Schüler-Einer los. Um faire Bedingungen auf den acht Bahnen der Zwei-Kilometer-Strecke zu garantieren, gilt in der Westbucht des Ossiacher Sees ein Schifffahrtsverbot.