Tiertragödie in Warmbad: Fische drohen zu ersticken
Tiertragödie in Villach Warmbad: Weil Biber einen Damm bauten der so dicht wurde, dass kein Wasser mehr floss, starben im Unterlauf hunderte Fische. Einige kämpfen im Restwasser um ihr Leben.
Tierschützer schlagen Alarm: „Es ist schon fünf Minuten nach zwölf“, so der Villacher Gottfried Gollner der mit seiner Frau täglich entlang des Zillerbach einen Spaziergang mit dem Hund unternimmt. „Im Unterlauf des Baches gibt es kaum mehr Wasser ein Biber hat dort eine Burg gebaut und den Bach fast trocken gelegt“. Die Folgen sind täglich schlimmer, im Restwasser kämpfen jetzt viele Fische um ihr Leben, eine große Zahl ist bereits verendet.
Hoffnung auf schnelle Hilfe am Montag
Seit Jahren leben auch Biber in den Auen in Warmbad. In der Vergangenheit wurden von Mitarbeitern der Stadt ober von Tierschützern die dort errichteten Dämmer immer wieder entfernt oder wenigstens wasserdurchlässig gemacht. Weshalb das jetzt in diesem Fall nicht passiert ist nicht bekannt. „Über das Wochenende haben wir leider auch vom Fischerverband niemanden erreicht, wir hoffen, dass wenigstens am Montag hier wer rasch Abhilfe schafft um wenigstens noch einige Fische zu retten“, hofft Gollner. Und: „Es klingt wie ein Hohn, wenn man liest, dass diese Gegend von Warmbad ein Naturjuwel sein soll.“ Möglich ist sogar, dass nun die Biber vom Land zum Abschuss freigegeben werden.