„Ich bin selbst schockiert“: Bekannte trauert um tote Villacherin (28)
Eine 28-jährige Villacherin wurde vor zehn Tagen unter einer Brücke in der Draustadt totgeprügelt. Wir haben nun mit einer Bekannten der Verstorbenen gesprochen, die um die junge Frau trauert.
Nach dem Tod einer 28-jährigen Frau unter der Villacher Stadtbrücke sitzt der 39-jährige Lebensgefährte des Opfers in Untersuchungshaft – wir haben ausführlich berichtet. Die Rettungskräfte waren am 21. August alarmiert worden, nachdem die Frau im Beisein mehrerer Personen plötzlich das Bewusstsein verloren hatte. Eine von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeordnete Obduktion bestätigte schließlich den Verdacht eines Gewaltdelikts: Die Villacherin verstarb infolge einer Gewalttat.
„Ich bin selbst schockiert“
Im Exklusiv-Interview mit 5 Minuten schildert eine Bekannte des Opfers ihre Bestürzung über die mutmaßliche Tat und erinnert sich an die verstorbene 28-Jährige. Die Nachricht vom Tod der jungen Frau löste in ihrem Umfeld große Trauer aus. Die Bekannte findet im Gespräch nur schwer Worte für das Geschehene: „Sie war ein junges Dirndl […]. Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll, ich bin selbst schockiert.“ Neben ihrer Bestürzung zeichnet sie das Bild einer lebhaften Persönlichkeit. Auch vom Charakter her sei die 28-Jährige sehr humorvoll und „frech“ gewesen. Ein letztes Mal habe sie die Verstorbene vor rund einem Monat am Bahnhof gesehen: „Sie hat immer nett gegrüßt.“
Sorgen bezüglich des Umfelds
Bezüglich der Beziehung der Verstorbenen zu ihrem Umfeld hatte die Bekannte nach eigenen Angaben bereits früher Bedenken geäußert. Sie habe ein mulmiges Gefühl gehabt und erklärt rückblickend: „Ich habe sie schon einmal gewarnt.“ Die Ermittlungen zum genauen Hergang der Tat dauern an. Für den 39-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.