„Sonst passiert etwas“: Villacher fordert Rücktritte, verschickt hunderte Nachrichten
Monatenlang soll ein 30-jähriger Villacher Hunderte Nachrichten, Sprachnachrichten und E-Mails verschickt haben. Dabei soll er Rücktritte gefordert und schließlich auch Drohungen ausgesprochen haben. Er wird nun angezeigt.
Ein 30-jähriger Mann aus Villach steht im Verdacht, über Monate hinweg mehrere hundert Nachrichten an eine öffentliche Interessensvertretung geschickt zu haben. Dabei soll er unter anderem Rücktritte von Personen in leitenden Positionen sowie von Politfunktionären gefordert haben. Nun wird der Mann bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.
Rücktritte gefordert: Villacher verschickte hunderte Nachrichten
Laut Polizei soll der 30-Jährige zwischen Jänner 2026 und zumindest 12. August 2026 mehrere hunderte Nachrichten, Sprachnachrichten und E-Mails verschickt haben. Darin habe er vehement den Rücktritt mehrerer Personen gefordert. Im Laufe der Zeit soll sich der Ton des Mannes zunehmend verschärft haben. Wie die Polizei berichtet, sei der Villacher in seinen Sprachnachrichten immer ausfallender geworden. Schließlich soll er auch damit gedroht haben, dass „etwas passieren würde“, falls sich an seiner Situation nichts ändere. Der 30-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Die Ermittlungen in dem Fall sind noch nicht abgeschlossen, weitere Erhebungen der Polizei sollen folgen.