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/ ©Montage: Canva/LinkedIn
Foto auf 5min.at zeigt Oliver Bergauer.
Der neue VSV-Chef spricht erstmals selbst über die wirtschaftliche Situation und kündigt als ersten Schritt einen ehrlichen Kassasturz sowie volle Transparenz an.

Erstes Statement: Neuer VSV-Chef will „ehrlichen Kassasturz“

Kaum als neuer VSV-Geschäftsführer vorgestellt, macht Oliver Bergauer deutlich, was jetzt auf seiner Liste ganz oben steht. Er will einen "ehrlichen Kassasturz" und setzt dabei auf volle Transparenz.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(362 Wörter)
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Ab 1. Oktober übernimmt Oliver Bergauer die Geschäftsführung der EC VSV GmbH. 5 Minuten berichtete: Der VSV hat endlich einen neuen Geschäftsführer. Nach der Bekanntgabe seiner neuen Aufgabe meldet sich der künftige VSV-Chef nun selbst zu Wort. „Zurück zu den Wurzeln – und vor einer großen unternehmerischen Aufgabe“, schreibt Bergauer auf LinkedIn. Dass er den Verein in keiner einfachen Phase übernimmt, ist ihm bewusst: „Wer die aktuelle mediale Berichterstattung verfolgt hat, weiß: Der VSV steht wirtschaftlich vor herausfordernden Zeiten.“

Kassasturz geplant

Sein erster Auftrag führt Bergauer direkt zu den Zahlen. „Mein erster und wichtigster Auftrag lautet nun: Einen ehrlichen Kassasturz machen und die exakte wirtschaftliche IST-Situation herstellen.“ Für die kommenden Wochen kündigt er dabei klare Prinzipien an. Dazu zählt laut Bergauer „Absolute Transparenz gegenüber all unseren Partnern, Sponsoren und Wegbegleitern.“ Zudem will er die aktuellen Strukturen detailliert analysieren und einen verlässlichen kaufmännischen Fahrplan für die Zukunft erarbeiten.

Foto auf 5min.at zeigt Oliver Bergauer.
©LinkedIn
Der neue VSV-Geschäftsführer Oliver Bergauer will sich zuerst ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Situation des Vereins machen.

Darum macht er es

Warum übernimmt Bergauer ausgerechnet jetzt? Seine Antwort führt zurück aufs Eis. Eishockey habe ihn als ehemaligen Spieler und Trainer früh geprägt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Medienmanager sei für ihn deshalb klar: „Wenn ein Kärntner Traditionsverein und emotionaler Leuchtturm wie der VSV in schweres Fahrwasser gerät, schaut man nicht weg. Man übernimmt Verantwortung.“

Volle Kraft am Eis

Während Bergauer das wirtschaftliche Fundament unter die Lupe nimmt, soll der sportliche Betrieb davon nicht ausgebremst werden. „Die wichtigste Botschaft an unsere Fans und Abonnenten: Der sportliche Betrieb auf dem Eis geht mit voller Kraft weiter.“ Die Rollen beschreibt der neue Geschäftsführer deutlich: „Die Mannschaft fokussiert sich auf das Gewinnen, ich fokussiere mich auf das wirtschaftliche Fundament.“

Kein Soloprojekt

Beim wirtschaftlichen Kurswechsel setzt Bergauer auf gemeinsames Anpacken. „Diese Phase ist kein Soloprojekt. Sie gelingt nur, wenn Vorstand, Partner, Sponsoren und die gesamte VSV-Familie an einem Strang ziehen.“ Zum Start wartet damit eine intensive Aufgabe auf den neuen Geschäftsführer. Bergauer selbst sagt dazu: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die intensive Arbeit, die nun vor uns liegt.“

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