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Das Bild auf 5min.at zeigt Luis Moser.
Luis Moser ging aus der österreichischen Enduro-Trophy in seiner Altersklasse als Sieger hervor.

Kleiner Villacher feiert großen Erfolg: Luis (10) krönt sich zum Meister

Gerade einmal zehn Jahre alt – und schon österreichischer Meister: Der Villacher Luis Moser ließ bei der Enduro Trophy die Konkurrenz hinter sich. Auch sein erst sechsjähriger Bruder mischt bereits auf der Rennstrecke mit.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(386 Wörter)
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Unter der Woche heißt es Schulbank drücken, am Wochenende geht es mit dem Motorrad auf die Rennstrecke: Für den zehnjährigen Luis Moser aus Villach-Völkendorf hat sich das viele Training heuer ausgezahlt. Der Nachwuchsfahrer gewann die österreichische „Enduro Trophy“ in der Bambini-Klasse und durfte am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale in Obdach seinen Meistertitel feiern.

Vier von sechs Läufen gewonnen

Luis absolvierte gemeinsam mit seinem erst sechsjährigen Bruder Leo alle Rennen der Meisterschaft. Vier der insgesamt sechs Läufe konnte der Zehnjährige für sich entscheiden. Sein Vorsprung war schließlich so groß, dass er bereits Mitte August rechnerisch als Meister feststand. Beim letzten Rennen der Saison konnte dann auch offiziell gefeiert werden.

Das Bild auf 5min.at zeigt Luis Moser.
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Luis mit seiner Trophäe, für die der kleine Villacher hart gearbeitet hat.

Auch Bruder Leo ist am Start

Doch Luis ist nicht das einzige Motorsporttalent in der Familie. Auch sein sechsjähriger Bruder Leo sitzt bereits auf einer KTM und ging heuer in der Bambini-Klasse an den Start. Als einer der jüngsten Fahrer im Feld schaffte er es am Ende auf den sechsten Gesamtrang. Trotz des Ehrgeizes sind die beiden abseits der Strecke ganz normale Kinder. Vor den Rennen wird laut Familie gerne noch in der Hüpfburg im Fahrerlager getobt, nach einem Renntag gehört das gemeinsame Eis mittlerweile zum fixen Programm.

Das Bild auf 5min.at zeigt Leo Moser.
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Auch der sechsjährige Leo fährt schon fleißig mit.

Familie ist bei den Rennen immer dabei

Hinter den Erfolgen steckt einiges an Aufwand. Sobald das Wetter mitspielt, wird regelmäßig trainiert. Im Winter fährt die Familie dafür teilweise nach Italien oder Ungarn. Das viele Training fordert auch familiären Tribut, wie Papa Daniel Moser erklärt:

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle insbesondere meiner Frau Susi Moser, die als Mutter unserer beiden Söhne einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistet. Sie verzichtet beispielsweise sogar am Muttertag auf ein gemütliches Frühstück zu Hause, weil stattdessen auf der Motocross-Strecke trainiert wird.“

Rennpause steht an

Bei Trainings und Rennen sind die Mosers meist gemeinsam unterwegs. Nun steht für die Brüder zunächst eine Rennpause an – ganz ohne Motorrad wird diese allerdings nicht auskommen. Mit Trainingswochenenden bereiten sich die beiden bereits auf die nächste Saison vor. Für Luis wartet 2027 zudem eine neue Herausforderung: Dann steigt der Zehnjährige in die stärkere 65-ccm-Klasse auf.

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