Betrug in Villach: Nach mehreren Anrufen stand Unbekannter vor der Tür
Eine 68-jährige Frau aus Villach ist Opfer eines schweren Betrugs durch bislang unbekannte Täter geworden.
Wie die Landespolizeidirektion Kärnten mitteilt, wurde die Frau im Zeitraum vom 28. September bis zum 2. Oktober mehrfach von einer unbekannten Telefonnummer kontaktiert. „Bei einem Telefonat am 1. Oktober gab sich ein bislang unbekannter Mann als Mitarbeiter einer IT-Sicherheitsfirma aus und behauptete, das Bankkonto der Frau sei gehackt worden“, berichtet die Polizei. Unter diesem Vorwand veranlasste der Täter sie dazu, einen per SMS übermittelten Code bekannt zu geben.
Unbekannter stand vor der Tür
In der Folge wurde der Frau mitgeteilt, dass ihre Bankomatkarte aufgrund angeblich verdächtiger Abbuchungen gesperrt worden sei und von einer beauftragten Person abgeholt werden müsse. Daraufhin erschien am 1. Oktober gegen 22:15 Uhr ein bislang unbekannter Mann an ihrer Wohnadresse. Er übernahm ein Kuvert, in dem sich die Bankomatkarten der Frau und ihres Ehemannes sowie ein Zettel mit den zuvor übermittelten Codes befanden.
Drei unrechtmäßige Abbuchungen
Am darauffolgenden Tag klärte die Bank die Frau über den Betrug auf. Bei einer anschließenden Überprüfung wurden drei unrechtmäßige Abbuchungen festgestellt. Der entstandene Gesamtschaden liegt im fünfstelligen Eurobereich.
Präventionstipp
Wie man sich vor Betrugsmaschen schützen kann, informiert das Bundeskriminalamt: Informationen und Tipps des Bundeskriminalamtes.