Horror-Unfall in Villach: Lenker lag nach Aufprall schwer verletzt auf der Fahrbahn
Gegen 3:20 Uhr in der Nacht wurde die Feuerwehrleitstelle Villach über einen schweren Verkehrsunfall auf der B100 Drautalstraße im Stadtteil Vassach informiert.
Die Hauptfeuerwache Villach und die Freiwillige Feuerwehr Vassach rückten daraufhin unverzüglich aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Pkw aus bisher unbekannter Ursache von der Straße abgekommen und nahezu frontal gegen eine Lärmschutzwand geprallt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug rund 170 Meter weit geschleudert, ehe es vor der Rennsteinerbrücke zum Stillstand kam.
Völlig deformiertes Fahrzeug
Entgegen der ersten Befürchtung einer eingeklemmten Person konnte sich der Fahrer selbstständig aus dem völlig deformierten Auto befreien. Er lag jedoch anschließend mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn unweit der Unfallstelle, berichtet die HFW. Oberbrandinspektor Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach, berichtet: „Der Lenker wurde umgehend durch den Feuerwehr-Notarzt der Hauptfeuerwache Villach sowie durch ein RTW-Team des Roten Kreuzes erstversorgt und aufgrund der schweren Verletzungen anschließend direkt in das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee gebracht.“ Wie ein Leser zudem gegenüber 5 Minuten berichtet, sollen auch Anrainer bei der Erstversorgung beteiligt gewesen sein.
Trümmerfeld auf 200 Metern
Über eine Strecke von fast 200 Metern verteilten sich zahlreiche Fahrzeugteile auf der Fahrbahn sowie im angrenzenden Bereich. Durch die enorme Kollision wurde auch die Hochvoltbatterie des Elektrofahrzeugs herausgerissen und kam im Straßengraben zum Liegen. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, führten umfangreiche Ausleuchtarbeiten durch, banden ausgetretene Betriebsmittel und stellten durchgehend den erforderlichen Brandschutz sicher.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Ein privates Abschleppunternehmen übernahm die Bergung sowie den Abtransport des Wracks. Nach der polizeilichen Unfallaufnahme reinigten die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit dem Straßenbauamt des Landes die Fahrbahn. Insgesamt standen die Hauptfeuerwache Villach und die FF Vassach mit sieben Fahrzeugen und rund 30 Kräften im Einsatz, unterstützt von mehreren Polizeistreifen und dem Roten Kreuz.
Straße bis 6:25 gesperrt
Wie die Landespolizeidirektion Kärnten mittlerweile berichtet, war die B100 im Bereich der Unfallstelle bis 6:25 Uhr für den Verkehr gesperrt: „Nach der Bergung und dem Abtransport des Unfallfahrzeuges wurde die Fahrbahn durch die Feuerwehr und die Straßenmeisterei gereinigt und die Unfallstelle wieder freigegeben.“