Vorarlberg greift durch: Wer bei Fußball-WM zu viel hupt, wird bestraft
Am Mittwoch geht es bei der Fußball-WM auch für Österreich los: Die Vorfreude auf das Spiel gegen Jordanien ist bei Fans riesig. Doch bei Verstößen gegen die Verkehrsordnung heißt's in Vorarlberg tief in die Tasche greifen.
Die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA ist das absolute Sport-Highlight des Jahres. Wenn Österreichs Team erst am Mittwoch ins Turnier startet, ist die Vorarlberger Polizei gut gerüstet. Sie möchte mit hohen Strafen gegen Verstöße im Straßenverkehr vorgehen. Wer Flagge zeigt und Siege feiert, sollte die Regeln nicht vergessen, sonst wird’s teuer.
Triumph heißt nicht, dass Verkehrsregeln ungültig sind
Emotionen gehören zum Fußball dazu, aber auch beim Feiern im Auto gibt es klare Grenzen. Ein lautstarker Autokorso nach dem Abpfiff macht zwar Spaß, hebt die Verkehrsregeln aber nicht auf. Wer den Sieg feiert, sollte am Steuer also kein Foul riskieren, heißt es von der Vorarlberger Polizei.
Strafen in Höhe von bis zu 10.000 Euro möglich
Gegenüber dem ORF Vorarlberg heißt es von der Landespolizeidirektion: „Die Polizei wird während der Fußball-WM sämtliche Verhaltensweisen konsequent ahnden, die die Verkehrssicherheit gefährden, wie etwa das Herauslehnen aus fahrenden Fahrzeugen oder das unsachgemäße Anbringen und Schwenken von Fahnen. Auch unnötige Lärmbelästigungen durch unsachgemäßen Fahrzeugbetrieb oder missbräuchliches Hupen werden angezeigt.“ Je nach Verstoß seien bis zu 10.000 Euro an Strafe möglich.
Viel Polizeipräsenz bei „Public Viewings“
Für eine sichere WM-Stimmung arbeitet die Vorarlberger Polizei eng mit den Veranstaltern der Public Viewings zusammen. Sie achtet darauf, dass die notwendigen Sicherheitskonzepte vor Ort umgesetzt und eingehalten werden. Für die Sicherheit seien zwar hauptsächlich private Veranstalter zuständig, unterstützend stehen die Beamten aber jederzeit zur Verfügung, heißt es.