Tödlicher Alpinunfall: Wanderer stürzt 50 Meter in die Tiefe
Ein 59-jähriger deutscher Staatsbürger ist am Sonntag im Gemeindegebiet von Mittelberg (Tirol) tödlich verunglückt. Nach der Begehung des Mindelheimer Klettersteigs rutschte er beim Abstieg aus und stürzte in eine Felsrinne.
Ein tragischer Alpinunfall ereignete sich am Sonntag, dem 21. Juni 2026, im Gemeindegebiet von Mittelberg: Der Mann war allein im alpinen Gelände unterwegs und hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei den anspruchsvollen Mindelheimer Klettersteig absolviert. Nach dem erfolgreichen Durchsteigen der Route trat er den Rückweg über den Kemptner Kopf an.
50 Meter in die Tiefe gestürzt
Im Bereich des Abstiegs: Laut Aussagen von Augenzeugen rutschte der 59-Jährige auf dem Wanderweg plötzlich aus. Er stürzte über steiles, felsdurchsetztes Gelände rund 50 Höhenmeter in die Tiefe und kam schließlich schwer verletzt in einer Felsrinne zum Liegen. Andere Wanderer, die den Unfall beobachtet hatten, stiegen zu dem Verunglückten ab und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Aufgrund der Verletzungen – insbesondere im Kopfbereich – waren die Rettungsversuche jedoch vergeblich. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Hinweise auf das Verschulden Dritter liegen laut Polizei nicht vor.