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/ ©Montage: Canva
auf dem bild von 5min.at sieht man einen wasserfall und drei kerzen.
In Bludenz kam es am Wochenende zu einem tödlichen Badeunfall.

„Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen“: Wasserfall forderte drei Leben, darunter ein Kind (10)

Ein Sprung ins Wasser hatte am Sonntag im Bezirk Bludenz verheerende Folgen. Strömungs- und Sogkräfte wurden einem Kind, einem jungen Mann, und deren Vater zum tödlichen Verhängnis. Bekannte der Opfer teilen nun berührende Worte.

von Julia Resl, Gerrit Tscheru
2 Minuten Lesezeit(323 Wörter)
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Am 28. Juni kam es in Bludenz (Vorarlberg) zu einem folgenschweren Badeunfall. Ein 40-jähriger Mann war gemeinsam mit seinem zehnjährigen Sohn, einem 22-jährigen Bekannten sowie seinem Schwiegervater zum Schwimmen an der Ill beim CKG-Wasserfall. Die Trauer innerhalb des Bekanntenkreises ist groß.

Strömung drückte alle drei unter Wasser

Während sich der 40-Jährige bereits unterhalb des Wasserfalls aufhielt, stand der Bub oben an der Kante des Wasserfalls. „Kurz darauf sprangen der Zehnjährige und der 22-Jährige gemeinsam den Wasserfall hinunter“, schildert die Polizei. Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf:. Aufgrund der starken Strömungs- und Sogkräfte der Wasserwalze wurden alle drei Personen unter Wasser gedrückt und tauchten nicht mehr auf.

Passantin entdeckt im Wasser treibendes Kind

Der Schwiegervater, der den Vorfall vom Ufer aus bemerkte, sprang ins Wasser, konnte seinen Schwiegersohn ergreifen und ans rechte Flussufer ziehen. Anschließend suchte er die beiden anderen Vermissten. Der 22-Jährige wurde schließlich von einem Ersthelfer entdeckt und ans linke Flussufer gezogen, wo unverzüglich mit Reanimationsmaßnahmen begonnen wurde. Der zehnjährige Bub wurde erst rund 300 Meter flussabwärts von einer Passantin im Wasser treibend gefunden. Gemeinsam mit zwei weiteren Helfern barg sie das Kind aus dem Wasser. „Auch hier wurden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Reanimationsmaßnahmen durchgeführt“, so die Polizei.

Alle Mühen vergebens

Doch leider waren alle Mühen vergebens. Der 22-Jährige verstarb trotz der eingeleiteten Maßnahmen noch am Unfallort. Der zehnjährige Bub wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen, wo er im Laufe des Abends seinen Verletzungen erlag. Der 40-Jährige wurde zunächst ins Landeskrankenhaus Bludenz und in weiterer Folge ins Landeskrankenhaus Feldkirch überstellt. Auch er verstarb laut Angaben der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft am Montag im Krankenhaus. Im Einsatz standen vier Feuerwehren, die Wasserrettung, das Rote Kreuz, ein Rettungshubschrauber so wie die Polizei.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 01.07.2026 um 13:17 Uhr aktualisiert
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