Frau genießt Sonnenuntergang auf Berggipfel, sitzt danach allein im Dunkeln und wählt den Notruf
Fehlende Ausrüstung und mangelnde Planung wurde einer 29-jährigen Wanderin aus Deutschland in Vorarlberg zum Verhängnis. Nachdem sie den Sonnenuntergang am Gipfel abgewartet hatte, saß sie plötzlich im Dunkeln.
Eine unvollständig ausgerüstete Wanderin musste in der Nacht auf den heutigen 12. Juli 2026 von der Bergrettung von der Mondspitze geborgen werden (Bezirk Bludenz). Die 29-jährige Frau war aus Deutschland mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Vorarlberg gereist. Gegen 14 Uhr startete sie ihre Wanderung vom Wanderparkplatz Tschengla am Bürserberg und erreichte nach einem rund sechsstündigen Aufstieg gegen 20 Uhr den Gipfel der Mondspitze.
Wartete den Sonnenuntergang ab
Dort wartete sie den Sonnenuntergang ab. Nach Einbruch der Dunkelheit saß die Wanderin am Gipfel fest, da sie keinerlei Lichtquellen mit sich führte. Um 22.33 Uhr setzte sie schließlich über den Notruf 112 einen Hilferuf ab. Einsatzkräfte der Bergrettung stiegen daraufhin auf und trafen die Frau um 23.57 Uhr wohlauf, jedoch lediglich mit kurzer Hose und Straßenschuhen bekleidet, am Gipfelkreuz an. Die Bergung erfolgte zu Fuß und mit einem Einsatzfahrzeug.