Tragisch: Frau wollte umkehren – und stürzte in den Tod
Eine Wanderung im Kleinwalsertal nahm ein tragisches Ende: Eine 63-jährige Urlauberin aus Deutschland stürzte auf dem Rückweg von einer Wanderung rund 60 Höhenmeter in die Tiefe und starb.
Was als gemütliche Wanderung begann, endete am Donnerstag (23. Juli) in einem tragischen Unglück. Ein deutsches Ehepaar war im Kleinwalsertal (Vorarlberg) vom Bereich der Bergstation der Söllereckbahn in Richtung Fellhorn unterwegs. Nach einer Rast entschlossen sich die beiden, die Tour nicht fortzusetzen, sondern auf dem gleichen Weg zur Bergstation zurückzukehren. Rund 500 Meter nach dem Schlappoldeck kam es dann zum Unglück: Die 63-jährige Urlauberin dürfte laut Polizei auf dem markierten Wanderweg gestürzt sein. In der Folge rutschte sie etwa 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne in die Tiefe. Ihr Ehemann sowie mehrere andere Wanderer setzten sofort den Notruf ab.
Jede Hilfe kam zu spät
Da sich der Unfall unmittelbar im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland ereignete, wurde zunächst die Bergwacht Oberstdorf (Bayern) alarmiert. Doch schnell folgte die traurige Gewissheit: Die Einsatzkräfte und ein Notarzt konnten jedoch nur noch den Tod der 63-Jährigen feststellen. Da die Frau auf österreichischem Staatsgebiet zum Liegen gekommen war, übernahmen der österreichische Polizeihubschrauber „Libelle“ sowie Beamte der alpinen Einsatzgruppe Kleinwalsertal die Bergung des Leichnams.