Kletterer (18) stürzt ungebremst ab und schlägt am Boden auf: Schwer verletzt
Ein dramatischer Kletterunfall hat sich am Freitagnachmittag ein einem Klettergarten im Bezirk Bludenz ereignet. Ein 18-jähriger Urlaubsgast aus Deutschland zog sich dabei schwere Verletzungen zu, er stürzte 10 bis 15 Meter ab.
Der junge Mann war am Freitag, dem 31. Juli 2026, gemeinsam mit einer gleichaltrigen Begleiterin und einem gebuchten Bergführer in der Felswand (Klettergarten Spullerplatte, Dalaas, Vorarlberg) unterwegs. Nach initialen Übungen zum Ablaufschema einer Seilschaft stieg die Gruppe in eine Kletterroute ein. Am Standplatz zwischen der ersten und zweiten Seillänge passierte schließlich das Unglück: Der 18-Jährige hängte seine Selbstsicherung aus. Wegen eines unsicheren Standes kippte er nach hinten weg und belastete das Kletterseil. Da seine Seilpartnerin ihn zu diesem Zeitpunkt nicht sicherte, stürzte der Deutsche ungebremst in die Tiefe.
Schlug auf dem Boden auf und erlitt schwere Verletzungen
Erst kurz vor dem Boden stoppte der Absturz. Ein Knoten am Ende des Seils verfing sich beim Sicherungsgerät der Partnerin. Aufgrund der elastischen Seildehnung schlug der Verunfallte dennoch auf dem Boden auf und erlitt schwere Verletzungen. Der Bergführer reagierte umgehend, seilte sich über das Fixseil zum Verletzten ab und leistete Erste Hilfe. Nach der Erstversorgung wurde der 18-Jährige vom Notarzthubschrauber „Gallus 1“ mittels Tau geborgen und direkt in den Schockraum des Landeskrankenhauses Feldkirch geflogen.