Windstärke 5 bis 6: Segelboot am Bodensee geriet in Not
Ein manövrierunfähiges Segelboot rief am Freitagmittag die Wasserwacht in Lindau (Bayern) auf den Plan. Starke Böen, anderthalb Meter hohe Wellen und starker Regen erschwerten den Einsatz für alle Einsatzkräfte erheblich.
Am Freitag um 13.30 Uhr wurde die Wasserwacht Lindau zu einer Seenotrettung alarmiert. Ein Segelschiff war aufgrund des widrigen Wetters – Windstärken von 5 bis 6, signifikanter Wellengang sowie Regen – manövrierunfähig geworden. Das berichtet der ORF Vorarlberg. Mit den Motorrettungsbooten „Seewolf“ und „Barracuda“ nahm die Wasserwacht Lindau die Verfolgung des havarierten Seglers auf. Das unkontrolliert treibende Boot befand sich mit sieben Personen an Bord auf dem Weg Richtung Bregenz.
Rettung kurz vor dem Zielort, eine Person der Wasserwacht leicht verletzt
Erst nahe Bregenz konnte das treibende Boot gestoppt und sicher in den Hafen geschleppt werden, wo die Bregenzer Feuerwehr das Schiff festmachte. Neben der Wasserwacht Lindau waren die Seepolizei Vorarlberg, die ÖWR sowie die Feuerwehren Fußach, Hard und Bregenz im Einsatz. Während der Bergung verletzte sich eine Einsatzkraft der Wasserwacht leicht. Sie wurde umgehend zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht.